CLEVELAND (dpa-AFX) - Der US-Lack- und Farbenhersteller Sherwin-Williams hat sich im ersten Quartal trotz der weltweiten Unsicherheiten gut geschlagen. Die Investitionen in das Wachstum sowie der Fokus auf Neukunden und Marktanteil würden weiterhin Früchte tragen, sagte Unternehmenschefin Heidi Petz bei Vorlage der Quartalszahlen am Dienstag laut Mitteilung.
Dennoch verloren die Aktien im frühen US-Handel zwei Prozent, nachdem sie im vorbörslichen Geschäft noch deutlich zugelegt hatten.
Im ersten Quartal kletterte der Umsatz des Konzerns im Jahresvergleich um 6,8 Prozent auf 5,67 Milliarden US-Dollar. Der für Analysten wichtige bereinigte Gewinn je Aktie erhöhte sich um 4,4 Prozent auf 2,35 Dollar. Mit beiden Kennziffern übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten. Unter dem Strich stieg der Gewinn um gut sechs Prozent auf knapp 535 Millionen Dollar.
Derweil rechnet das Management für das Gesamtjahr 2026 weiterhin damit, dass sich die Endmärkte nur leicht oder überhaupt nicht erholen. Weitere Unsicherheiten kämen durch geopolitische Ereignisse und mögliche Inflationsrisiken in den Bereichen Rohstoffe, Energie, Logistik und Verpackung, hieß es. Steigenden Rohstoffkosten will der Farbenproduzent mit Preiserhöhungen entgegenwirken.
Für das Gesamtjahr bestätigte das Unternehmen seine Ziele. So geht das Management von einem Umsatzanstieg im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll 11,50 bis 11,90 Dollar erreichen, was in der Mitte einem Anstieg um 2,4 Prozent entspricht. Im zweiten Quartal soll der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um einen mittleren einstelligen Prozentsatz zulegen./mne/stw/jha/




