DJ Aktien Schweiz knapp behauptet - Novartis nach Zahlen im Fokus
DOW JONES--Erholt von zwischenzeitlichen Verlusten hat der schweizerische Aktienmarkt am Dienstag den Handel wenig verändert beendet. Hier stützte die Erholung von Index-Schwergewicht Novartis, das noch den Sprung ins Plus schaffte.
Im Iran-Krieg bahnt sich weiterhin keine Lösung an - US-Präsident Donald Trump zeigte sich in Bezug auf die jüngsten Vorschläge aus dem Iran zur Beendigung des Krieges skeptisch. Damit bleibt auch die wichtige Straße von Hormus weiter geschlossen. Dies konnte an den weiter steigenden Ölpreisen abgelesen werden. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent kletterte um 2,6 Prozent auf 111,21 Dollar.
Die Blicke der Investoren sind auch auf die anstehenden Notenbank-Sitzungen im Wochenverlauf gerichtet. Höhepunkt dürfte dabei das Ergebnis der Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch sein. Am Donnerstag folgen dann noch die Europäische Zentralbank und die Bank of England. Die Bank of Japan (BoJ) hat am Berichtstag das Zinsniveau unangetastet gelassen. BoJ-Gouverneur Kazuo Ueda hat gleichwohl sein Bestreben nach weiteren Zinserhöhungen bekräftigt - trotz der durch den Nahostkonflikt erhöhten Unsicherheit über die wirtschaftlichen Aussichten.
Der SMI verlor 0,1 Prozent auf 13.148 Punkte, nachdem er im Tagestief schon bei 13.010 Punkten gelegen hatte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 12 Kursverlierer und 7 -gewinner gegenüber, unverändert schloss 1 Aktie. Umgesetzt wurden 20,25 (zuvor: 21,13) Millionen Aktien.
Bei den Einzelwerten standen Novartis im Blick. Der Pharma-Konzern hat im ersten Quartal durchwachsene Ergebnisse vorgelegt. Der Konzern habe einen Konzernumsatzrückgang von 1 Prozent in US-Dollar verzeichnet, "etwas unter dem Konsens und unseren Erwartungen aufgrund der generischen Erosion von drei wichtigen Medikamenten", so Vontobel. Der Wettbewerb durch Generika habe die Ergebnisse belastet, teilte Novartis mit, bestätigte aber die Prognose für das Gesamtjahr. Die Novartis-Aktie legte nach zwischenzeitlichen Verlusten um 0,6 Prozent zu. Dagegen reduzierten sich Sandoz um 0,3 Prozent.
Die Titel der SIG Group stiegen nach den Ergebnissen für das erste Quartal um 12,8 Prozent. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde beibehalten. Die Papiere von Avolta knickten um 4,5 Prozent auf 43,80 Franken ein. Die UBS hat die Einstufung auf "Neutral" von "Buy" gesenkt und das Kursziel von 63 auf 48 Franken reduziert.
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