EQS-News: AMAG Austria Metall AG
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Ranshofen, 30.04.2026 AMAG Austria Metall AG: Starkes erstes Quartal 2026 mit deutlicher Ergebnissteigerung
Dr. Helmut Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der AMAG: "Das sehr gute Ergebnis im ersten Quartal 2026 unterstreicht die Stabilität unseres Geschäftsmodells und die hohe Leistungsfähigkeit unserer Organisation. Damit hat sich AMAG zum wiederholten Male auch in einem herausfordernden und volatilen Umfeld als verlässliches Unternehmen erwiesen. Fachkompetenz in allen Unternehmensbereichen ermöglicht hohe Produktqualität, Flexibilität sowie hohe Liefertreue unter schwierigsten Rahmenbedingungen." Kaufmann ergänzt: "Persönlich freut es mich sehr, mich mit einem so starken Quartalsergebnis als CEO in den Ruhestand zu begeben und zuversichtlich auf die Entwicklung des Restjahres blicken zu können. Ich wünsche dem gesamten AMAG-Team weiterhin alles Gute." Die Umsatzerlöse der AMAG-Gruppe profitierten von gestiegenen Aluminiumpreisen, die die negativen Effekte aus dem stärkeren EUR gegenüber dem USD mehr als kompensierten. Nach 401,4 Mio. EUR in Q1/2025 konnte der Umsatz im ersten Quartal 2026 um +0,6 % auf 403,8 Mio. EUR gesteigert werden. Der Gesamtabsatz lag mit 109.700 Tonnen in etwa auf dem Vorjahresniveau (Q1/2025: 110.800 Tonnen). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte um +23,9 % signifikant auf 57,1 Mio. EUR gesteigert werden (Q1/2025: 46,1 Mio. EUR): Das Segment Metall steigerte das operative Ergebnis im ersten Quartal 2026 deutlich auf 31,8 Mio. EUR (Q1/2025: 20,6 Mio. EUR). Dank einer stabilen Produktion konnte die kanadische Beteiligung Alouette von den attraktiven Aluminium- und Tonerdepreisen profitieren. Im Segment Gießen konnte das EBITDA auf 1,3 Mio. EUR erhöht werden (Q1/2025: 0,9 Mio. EUR). Damit zeigte sich eine positive Ergebnisentwicklung, trotz eines unverändert herausfordernden Marktumfelds. Das Segment Walzen konnte sein operatives Ergebnis ebenfalls steigern und erzielte 25,4 Mio. EUR im ersten Quartal 2026 (Q1/2025: 24,4 Mio. EUR). Insbesondere die höhere Absatzmenge in Verbindung mit dem veränderten Produktmix sind dafür verantwortlich. Die konsequente Fortführung von Kosteneffizienzmaßnahmen am Standort Ranshofen wirkt sich zudem positiv aus. Nach Berücksichtigung der Abschreibungen von 19,2 Mio. EUR (Q1/2025: 22,3 Mio. EUR) erwirtschaftete die AMAG-Gruppe einen 59%igen Anstieg im Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) auf 37,9 Mio. EUR (Q1/2025: 23,8 Mio. EUR). Das Ergebnis nach Ertragsteuern stieg im ersten Quartal 2026 um knapp +64 % auf 26,5 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (Q1/2025: 16,2 Mio. EUR). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag mit -8,4 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahresniveau (Q1/2025: 51,1 Mio. EUR). Die Entwicklung ist im Wesentlichen auf die höhere Kapitalbindung durch gestiegene Aluminiumpreise sowie auf den erforderlichen Bestandsaufbau infolge des erhöhten Auftragseingangs zurückzuführen. Bei einem deutlich reduzierten Cashflow aus Investitionstätigkeit von -11,3 Mio. EUR (Q1/2025: -16,8 Mio. EUR) zeigte sich in Q1/2026 ein Free Cashflow von -19,7 Mio. EUR (Q1/2025: 34,4 Mio. EUR). Die Nettofinanzverschuldung zeigt sich von der gestiegenen Kapitalbindung beeinflusst und lag per 31. März 2026 bei 341,7 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 321,0 Mio. EUR). Die Zahlungsmittel und -äquivalente lagen Ende März 2026 bei 256,9 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 276,5 Mio. EUR). Ausblick 2026: Das globale wirtschaftliche Umfeld ist infolge des Iran-Krieges und der damit verbundenen stark gestiegenen Energiepreise von erhöhten Unsicherheiten geprägt. Die US-Handelspolitik und bestehende Einfuhrzölle auf Aluminiumprodukte nehmen weiterhin Einfluss auf die Ergebnisentwicklung der AMAG-Gruppe. Insgesamt wird der globale Konjunkturaufschwung zunehmend von diesen Faktoren beeinflusst.[1] Eine stabile strategische Positionierung, eine robuste Vormaterialstrategie und eine hohe Portfolio-Diversifikation stärken die resiliente Marktposition der AMAG-Gruppe und bilden die Grundlage für einen vorsichtig optimistischen Ausblick: Im Segment Metall sorgen eine hohe Auslastung der Produktionskapazitäten sowie attraktive Marktpreise (v.a. für Aluminium und Tonerde) für sehr gute Voraussetzungen, sodass aus heutiger Sicht mit einer Ergebnisentwicklung über dem Vorjahresniveau gerechnet wird. Im Segment Gießen wird in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld eine etwas verbesserte Geschäftsentwicklung erwartet. Rückläufige externe Nachfrage nach Recycling-Gusslegierungen kann durch höhere interne Absatzmengen kompensiert werden. Für das Segment Walzen bestätigt die positive Auftragsentwicklung, insbesondere in den Bereichen Automobil und Wärmetauscher, den erwarteten Absatzanstieg an Aluminiumwalzprodukten im Jahr 2026. In ausgewählten Absatzmärkten ist zudem eine geringere Preissensitivität wahrnehmbar. Insgesamt wird für die AMAG-Gruppe im Jahr 2026 - auf Grundlage aktueller Einschätzungen und attraktiver Marktpreise für Primäraluminium - eine EBITDA-Bandbreite von 150 Mio. EUR bis 180 Mio. EUR erwartet.
AMAG-Kennzahlen:
Über die AMAG Gruppe Die AMAG Austria Metall AG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von qualitativ hochwertigen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der kanadischen Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 Prozent beteiligt ist, wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz produziert. Im Bereich AMAG components, mit Stammsitz in Übersee am Chiemsee (Deutschland), werden außerdem einbaufertige Metallteile für die Luft- und Raumfahrtindustrie gefertigt.
Website: www.amag.at
Hinweis Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsbezogenen Einschätzungen und Aussagen wurden auf Basis aller der AMAG bis zum 21. April 2026 zur Verfügung stehenden Informationen getroffen. Die wirtschaftlichen und handelspolitischen Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Monaten mehrmals verändert. Interne Berechnungen/Ergebnisanalysen basieren auf diversen Annahmen. Dazu zählt unter anderem auch die unveränderte Gültigkeit der globalen US-Einfuhrzölle auf Aluminiumprodukte. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen, Zielsetzungen nicht erreicht werden oder Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Prognosen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse weiterzuentwickeln. Diese Veröffentlichung wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Übermittlungs- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Generell kann es aufgrund von Rundungen zu Abweichungen bei den dargestellten Werten, Summierungen und Prozentangaben kommen. Die AMAG und deren Vertreter übernehmen insbesondere für die Vollständigkeit und Richtigkeit der in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen keine Haftung. Diese Veröffentlichung ist auch in englischer Sprache verfügbar, wobei in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version maßgeblich ist. Diese Veröffentlichung stellt keine Empfehlung oder Einladung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der AMAG dar. [1] Vgl. dazu u.a. die Konjunkturprognose 1/2026 des WIFO, April 2026. 30.04.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS Group |
| Sprache: | Deutsch |
| Unternehmen: | AMAG Austria Metall AG |
| Lamprechtshausener Straße 61 | |
| 5282 Ranshofen | |
| Österreich | |
| Telefon: | +43 7722 801 0 |
| Fax: | +43 7722 809 498 |
| E-Mail: | investorrelations@amag.at |
| Internet: | www.amag-al4u.com |
| ISIN: | AT00000AMAG3 |
| WKN: | A1JFYU |
| Börsen: | Freiverkehr in Düsseldorf, Frankfurt, München, Stuttgart, Tradegate BSX; Wiener Börse (Amtlicher Handel) |
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