DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
DEUTSCHE BANK - Die Deutsche Bank hat bestritten, ihre Mitarbeiter in Marktmanipulation geschult zu haben. Ein wegen Betrugs verurteilter ehemaliger Rohstoffhändler hatte der Bank zuvor vorgeworfen, ihm den Einsatz einer illegalen Handelsstrategie beigebracht zu haben. James Vorley, der 2020 in den USA zu zwölf Monaten und einem Tag Haft verurteilt wurde, verklagt die Deutsche Bank vor dem Londoner High Court auf 12 Millionen Pfund. Laut Gerichtsunterlagen behauptet Vorley, man habe ihm während seiner Tätigkeit bei der Deutschen Bank aufgetragen, "auf eine Weise zu handeln, die ihn, ohne dass er davon wusste, zivil- und strafrechtlichen Verfahren in den USA aussetzte". (Financial Times)
COMMERZBANK - Die Gewerkschaft Verdi lehnt Übernahme der Commerzbank ab: "Wir lehnen eine Übernahme der Commerzbank durch die Unicredit ab. Dies tun wir mit Blick auf die Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und insbesondere auf die Arbeitsplätze in Deutschland in beiden Häusern, Hypovereinsbank und Commerzbank", sagte Jan Duscheck, Verdi-Bundesfachgruppenleiter Banken, der Rheinischen Post. "Große Anleger, insbesondere der Bund mit einer Beteiligung von 12 Prozent, tragen nun Verantwortung für den deutschen Mittelstand, für Millionen Privatkunden und nicht zuletzt für Tausende Beschäftigte." (Rheinische Post)
SYNGENTA - Der Agrochemiekonzern Syngenta erwägt offenbar einen Börsengang in Hongkong im zweiten Halbjahr. Angestrebt werden die Monate September und Oktober, erfuhr das Handelsblatt von mehreren mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Die Tochter des chinesischen Staatskonzerns Sinochem mit Sitz in Basel könnte beim Börsengang, Initial Public Offering (IPO), den Insidern zufolge auf eine Bewertung von mehr als 50 Milliarden Dollar kommen. Der Hersteller von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut hat für den IPO Goldman Sachs, UBS und die Bank of America als Berater mandatiert. Weitere chinesische Banken könnten hinzukommen, hieß es in Finanzkreisen. (Handelsblatt)
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May 06, 2026 00:15 ET (04:15 GMT)
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