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Kornelius Purps (antea): Glückwunsch, DAX! Ein Jahr seitwärts

08.05.2026 -

Man kann es fühlen, man kann es sehen und man kann es errechnen: Der DAX tritt auf der Stelle. Nicht im Tagesgeschäft - derzeit sehen wir sogar recht große Tagesschwankungen zu beiden Seiten. Nicht in der langen Sicht - da tendiert der DAX seit 15 Jahren nach oben. Aber in der mittelfristigen Betrachtung: In den vergan-genen zwölf Monaten verharrte der DAX innerhalb einer Handelsspanne von lediglich 14 Prozent. Das entspricht dem zweitengsten Zwölf-Monats-Korridor aller Zeiten. Warum ist das so? Und wann wird der DAX diesen Korridor verlassen? Eine Mutmaßung.

Ein gewichtiger Grund für die Seitwärtsbewegung der vergangenen Monate dürfte die starke Kursperformance der vorangegangenen zweieinhalb Jahre gewesen sein. Zwischen Herbst 2022 und Mai 2025 hat sich der DAX in etwa verdoppelt. Vom Kursrückschlag im Herbst 2023 an beträgt das Plus immer noch rund sechzig Prozent, vom Kursrückschlag im Herbst 2024 noch etwa vierzig Prozent. Ins Jahr 2025 startete der DAX mit einem Plus von fast zwanzig Prozent, wenn man die Zollkriegs-bebingte kurze, wenngleich scharfe, Korrektur im April 2025 einfach mal überspringt.

Klicken Sie hier, um den vollständigen Beitrag zu lesen.

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KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

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