DJ Bilfinger verdient mehr - Iran-Krieg dämpft Auftragseingang
DOW JONES--Bilfinger hat im abgelaufenen Quartal Umsatz und operativen Gewinn gesteigert sowie die Jahresprognose bestätigt. Der Auftragseingang sank vor allem wegen des Iran-Kriegs, der sich nach Konzernangaben auch auf das Investitionsverhalten der Kunden der Prozessindustrien Europa auswirke.
Der Industriedienstleister verbesserte das EBITA im ersten Jahresviertel um 5 Prozent zum Vorjahr auf 60 Millionen Euro, wie er in Mannheim mitteilte. Bei einem Umsatz von 1,31 Milliarden Euro nach 1,27 Milliarden im Vorjahr ergab sich eine EBITA-Marge von 4,6 (Vorjahr: 4,5) Prozent. Diese blieb damit unter dem Margenzielkorridor von 5,8 bis 6,2 Prozent, den sich Bilfinger für das laufende Jahr gesetzt hat und der bestätigt wurde.
Unter dem Strich stand ein Konzernergebnis von 37 Millionen Euro, das damit über dem Vorjahreswert von 32 Millionen Euro lag. Der Auftragseingang sank um 5 Prozent auf 1,21 Milliarden Euro.
Analysten hatten im Schnitt mit 59 Millionen Euro EBITA, 1,29 Milliarden Euro Umsatz und einer EBITA-Marge von 4,6 Prozent gerechnet.
2026 plant Bilfinger weiter mit Umsätzen zwischen 5,4 und 5,9 Milliarden Euro und einem Free Cashflow von 250 bis 300 Millionen Euro. In der zweiten Jahreshälfte sei mit einer zunehmenden Dynamik der Geschäftsentwicklung zu rechnen, so der Konzern.
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May 13, 2026 01:00 ET (05:00 GMT)
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