DJ Aktien Schweiz freundlich - Zurich Insurance führen SMI an
DOW JONES--Am schweizerischen Aktienmarkt hat sich am Mittwoch eine positive Stimmung durchgesetzt, obwohl sich noch immer kein Ende des Iran-Kriegs abzeichnet und die US-Erzeugerpreise überraschend deutlich gestiegen waren, was für längere Zeit hohe Zinsen der US-Notenbank spricht. Im Fokus stand ferner der anstehende US-chinesische Gipfel in Peking. Eine der Fragen ist, ob US-Präsident Donald Trump Peking auf seine Seite ziehen kann als Druckmittel gegen den Iran. Für Hoffnung auf Entspannung in den Handelsstreitigkeiten beider Länder sorgte derweil, dass der Chef des KI-Flaggschiffs Nvidia die Trump-Delegation begleitet. Da die Schweizer Börse am Donnerstag wegen des Feiertags Christi Himmelfahrt geschlossen bleibt und viele Marktteilnehmer den Freitag als Brückentag nutzen dürften, agierten die Anleger insgesamt eher vorsichtig.
Der SMI gewann 0,8 Prozent auf 13.218 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich elf Kursgewinner und neun -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 22,39 (zuvor: 22,64) Millionen Aktien.
Angeführt wurde der SMI von den Aktien des Versicherers Zurich Insurance, die um 4,1 Prozent zulegten. Die Zahlen zum ersten Quartal hatten überzeugt. Der Konzern sieht sich auf gutem Wege, die Ziele für 2027 zu erreichen oder sogar zu übertreffen.
Gesucht waren auch ABB, die um 2,1 Prozent zulegten. Die Aktie habe positive Impulse vom deutschen Wettbewerber Siemens erhalten, hieß es aus dem Handel. Dessen Zahlen seien zwar durchwachsen ausgefallen, doch stimme der Auftragseingang optimistisch. Holcim gewannen am Tag der Hauptversammlung 1,1 Prozent.
Positive Analystenkommentare verhalfen der UBS-Aktie zu einem Plus von 3,9 Prozent. Sowohl die Deutsche Bank als auch die Bank of America hatten ihre Kursziele erhöht und die Kaufempfehlung für UBS bekräftigt.
Technologiewerte profitierten von der Hoffnung auf eine Einigung im US-chinesischen Handelsstreit. Logitech verbesserten sich um 1,5 Prozent und Ams-Osram um 7,9 Prozent.
Schwächster Wert im SMI waren Givaudan, die um 2,9 Prozent fielen. Im Handel hieß es, die Analysten von Kepler hätten die Titel auf "Hold" von "Buy" abgestuft.
In der zweiten Reihe sackten die Aktien des Personaldienstleisters Adecco um 16,7 Prozent ab, nachdem die Erstquartalszahlen nicht in allen Punkten überzeugt hatten.
Kontakt: maerkte.de@dowjones.com
DJG/cln/ros
(END) Dow Jones Newswires
May 13, 2026 11:42 ET (15:42 GMT)
Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.




