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Dr. Eckhard Schulte (MainSky): Rentenmärkte kommen nicht zur Ruhe ... und bedrohen auch die Aktienmarktrally

15.05.2026 -

Es sind wieder Horrortage für die globalen Rentenmärkte - und noch ist kein Ende in Sicht. Zum einen steigen die Renditen wegen der deutlich anziehenden Verbraucher- und Erzeugerpreisdaten im Zuge des Irankrieges. Die weiterhin ausbleibende Perspektive für eine Öffnung der Straße von Hormus lässt den Ölpreis jetzt auch in den Kontrakten für den Herbst/Winter deutlich anziehen. Damit geht die Hoffnung auf ein "Durchschauen der Notenbanken durch den Inflationsspike" verloren, und folglich preist der Markt jetzt auch für die USA zunehmend Zinserhöhungen ein. Zum anderen belasten viele länderspezifische Entwicklungen die Anleihenmärkte:

  • In Großbritannien treibt die politische Krise um Premier Starmer die Anleiherenditen auf neue Höchststände, zehnjährige Gilts liegen jetzt bei knapp 5,2%, 30-jährige Gilts bei fast 6%
  • In Japan gerät der JGB-Markt zusehends außer Kontrolle. Der schwache Yen und die hohe Energieimportabhängigkeit des Landes lassen PPI- und CPI-Zahlen explodieren. Die BoJ tut sich schwer, die Zinsen zu erhöhen, und ist gespalten, was das letzte Votum im April mit 6-3-3 zeigt. Dies schafft wenig Vertrauen, hält den Yen schwach und treibt sowohl Importpreise als auch Bondrenditen weiter hoch.
  • Den USA gehen die internationalen Bondanleger aus, nicht nur aufgrund der politischen Unsicherheiten. Für japanische Bondinvestoren lohnt sich der Carry-Trade in US-Treasuries nicht mehr, da er mit den höheren JGB-Renditen in Verbindung mit den Hedging-Kosten nicht mehr aufgeht.
  • Deutschland drohen mit den Wahlen im September in den neuen Bundesländern und Frankreich mit der Präsidentschaftswahl 2027 politische Krisen und neue Schulden. Zehnjährige Bundesanleihen rentieren mit gut 3,1%, wir sehen die 3,5%-Marke für den Herbst als realistisch an.
  • Zudem ist für die globalen Staatsanleihenmärkte zunehmende Konkurrenz von Big Tech ein Problem, da hier riesige Emissionen mit gutem Rating Staatsanleihen verdrängen. Warum sollte man einem politisch instabilen Staat wie Großbritannien Geld für 5% leihen, wenn man von hochprofitablen Mega-Konzernen wie Alphabet mit AA+-Rating Renditen von teils über 6% erhalten kann? In Japan war heute Nacht die Emission von Alphabets Mega-Emission von 3,6 Milliarden US-Dollar - die größte Auslandsemission der Geschichte - ein deutlicher Belastungsfaktor für JGBs.

Wir verstärken unsere Empfehlung, lange Laufzeiten am Rentenmarkt zu meiden, weshalb auch der MainSky Macro Allocation Fund aktuell Short-Positionen in langen Gilts und Bunds hält. Zudem besteht die Gefahr, dass der Renditedruck perspektivisch die Aktienmärkte belastet. Gerade Titel mit hoher Verschuldung und schwacher Bilanzqualität gilt es zu meiden. Auch bei vielen Technologieaktien, die im Rahmen der KI-FOMO-Rally in den vergangenen Wochen explodiert sind, ist es Zeit für Gewinnmitnahmen. Aktien mit sehr hohen Kurs-Gewinn-Verhältnissen stehen zumindest aktuell auf unserer Verkaufsliste.

MainSky Asset Management AG

Grüneburgweg 58-62 60322 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 150 49 680-0

www.mainsky.de

Pressekontakt:

Kranch Media Thomas Kranch

Mozartstraße 30 64584 Biebesheim am Rhein

Tel.: 0151 / 1200 25 35

E-Mail: tk@kranch-media.de

Über die MainSky Asset Management AG

Seit 2001 steht die MainSky Asset Management AG für bankenunabhängige Vermögensverwaltung mit dem Fokus auf Familienvermögen, Family Offices und institutionelle Investoren. MainSky ist spezialisiert auf das Management von liquiden Assets. Mehrwert wird generiert, indem das Performancepotenzial für einzelne Märkte bzw. Marktsegmente aus makroökonomischen Fundamentalanalysen abgeleitet und die Portfoliostruktur aktiv auf die erwarteten Marktbedingungen ausgerichtet wird. Analyse und Meinungsbildung werden durch eigens entwickelte quantitative Modelle unterstützt. Dennoch gibt es keine Modellgläubigkeit und es erfolgt immer eine ökonomische Interpretation aller Informationen hin zu einem ökonomisch plausiblen Marktbild. Insgesamt verwaltet die Gesellschaft mit einem Team von acht Mitarbeitern rund 680 Millionen Euro in mehreren Spezialfonds, Managed Accounts und dem vermögensverwaltenden MainSky Macro Allocation Fund.

Über den MainSky Macro Allocation Fund

Der MainSky Macro Allocation Fund bietet Investoren Zugang zu den globalen Aktien- und Rentenmärkten und orientiert sich an der gleichnamigen und seit 2007 mit einem Track Record und einem herausragendem Rendite-Risiko-Verhältnis ausgestatteten Anlagestrategie. Der Investmentansatz konnte in der Vergangenheit durch konstant gute Ergebnisse überzeugen. Gerade in schwierigen Marktphasen wie der Finanzmarkt- und der Corona-Krise 2008 zeigte sich die Überlegenheit der Strategie durch erfolgreichen Kapitalerhalt. Grundlage des Ansatzes ist eine Makro- bzw. Top-Down-Analyse, aus der heraus das Management die jeweiligen Asset-Klassen und Marktsegmente allokiert. Die Finanzmärkte sind weitgehend mikro-effizient, aber makro-ineffizient. Das Fondsmanagement nutzt diese makroökonomischen Ineffizienzen durch eine flexible Assetklassen-, Sektor-, Faktor- & Länderallokation aus. Die Umsetzung der Aktienquote über ETFs ermöglicht zudem eine Partizipation an verschiedenen Faktorprämien (z.B. Low Volatility, Growth). Mit einer Aktienquote zwischen 25 und 75 Prozent strebt der Fonds eine mittelfristige absolute Wertentwicklung von 5-6 Prozent über der Geldmarktrendite sowie eine jährliche Ausschüttung von drei Prozent an. Der MainSky Macro Allocation Fund ist ein Artikel 8-Fonds gemäß der EU-Offenlegungsverordnung.

Disclaimer Dieses Informationsmaterial enthält kein Angebot zum Erwerb oder zur Zeichnung von Wertpapieren. Alleinige Grundlage für den Erwerb von MainSky Investmentfonds sind die jeweiligen Verkaufsprospekte. Die Informationen in diesem Dokument sind ausschließlich zur Veranschaulichung und zur Diskussion bestimmt und stellen keine Beratung dar. Die enthaltenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren lediglich die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle. Angaben über Anlageergebnisse und Anlageziele sind keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung.

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Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.