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Kornelius Purps (antea): Aktienmarkt trotzt dem Rentenmarkt

15.05.2026 -

Achtung! Obacht! So schreien es die Finfluencer in den sozialen Medien. Gewarnt wird vor den Folgen steigender Anleiherenditen. Die Aktienmärkte reagieren mit Schulterzucken: "Lasst sie schreien. Was zählt ist KI, nicht FI." Künstliche Intelligenz statt Fixed Income. Bis gestern ist es gutgegangen, aber wie lange noch? Eine Be-standsaufnahme und Risikoabwägung.

In jüngerer Vergangenheit haben wichtige Renditemaße aus dem Staatsanleihemarkt markante Niveaus überschritten. So überwand die Rendite für 10-jährige amerikanische Staatsanleihen heute erstmals seit fast einem Jahr wieder die Marke von 4,50 Prozent, die von vielen Beobachtern als "kritisch" angesehen wird. In Großbritannien stieg die 10J-Rendite bereits im März auf über fünf Prozent, aktuell steht sie mit 5,17 Prozent auf dem höchsten Niveau seit 2008. In Japan notiert die 10J-Rendite zwar bei vergleichsweise niedrigen 2,70 Prozent, was aber dem höchsten Renditeniveau seit den späten 1990er Jahren entspricht. Hierzulande handelt die 10-jährige Bundrendite seit knapp zwei Monaten um die Marke von drei Prozent. Das aktuelle Niveau von 3,14 Prozent wurde zuletzt 2011 überboten.

Klicken Sie hier, um den vollständigen Beitrag zu lesen.

© 2026 Asset Standard
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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