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Martin Dilg (SQUAD Fonds): Spezialsituationen bei Anleihen und Aktien Chancen abseits des Mainstreams

Mai 2026 -

Die Kapitalmärkte befinden sich weiterhin in einem anspruchsvollen Umfeld. Bis vor wenigen Wochen wurden Zinssenkungen diskutiert und die Fragen waren lediglich,wann und wie stark diese umgesetzt werden würden.

Nun sorgen jedoch zunehmend geopolitische Unsicherheiten, schwächeres Wirtschaftswachstum und deutlich gestiegene Energiekosten für ein einsetzendes Umdenken. Je nachdem, wie lange diese Energieunsicherheit weiter bestehen bleibt, umso wahrscheinlicher wird ein mittelfristiger Anstieg der Inflation. Eine steigende Inflation wird häufig durch Zinserhöhungen bekämpft. Für eine ohnehin schwächelnde Wirtschaft könnte das jedoch zusätzlichen Gegenwind bedeuten. Um einem stagflationistischen Szenario entgegenzuwirken, sind nun sowohl von Seiten der Zentralbanken als auch der Investmentmanager ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl und Weitsicht gefragt.

Speziell bei Anlagen in Anleihen dürfte dies in den nächsten Wochen und Monaten zu spannenden Entscheidungen kommen. Gerade in diesem Umfeld lohnt es sich, im Anleihebereich nicht nur auf Staatsanleihen oder klassische Unternehmensanleihen zu schauen, sondern gezielt tiefer in den Markt einzutauchen.

Genau in solchen Marktphasen rücken sogenannte "Spezialsituationen" im Anleihebereich zunehmend in den Fokus professioneller Investoren.

Doch was versteht man eigentlich unter solchen Spezialsituationen?

Im Anleihebereich beschreibt der Begriff Investments in besondere Unternehmens- oder Finanzierungssituationen, die vom klassischen Anleihemarkt abweichen und häufig höhere Renditechancen bieten - allerdings auch manchmal mit erhöhten Risiken verbunden sind.

Darunter versteht man u.a. Wandelanleihen (die wir im letzten Newsletter ausführlich beschrieben haben), Inflation-Linker, High-Yield-Anleihen, Floater oder Hybridanleihen - auf Letztere gehen wir heute näher ein.

Hybridanleihen sind nachrangig besicherte Anleihen und stellen eine Mischform aus Aktien (Eigenkapital) und Anleihen (Fremdkapital) dar. Sie bieten Investoren höhere Zinsen als klassische Unternehmensanleihen, bergen aber im Gegenzug oftmals (gerade wegen der Nachrangigkeit) ein höheres Risiko. Sie werden im Falle einer Insolvenz nachrangig bedient und Emittenten können Zinszahlungen unter bestimmten Bedingungen aussetzen

Klicken Sie hier und lesen Sie den vollständigen Beitrag.

© 2026 Asset Standard
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.