Die Pyrum Innovations AG kommt bei der Industrialisierung ihres Altreifen-Recyclings offenbar weiter voran. Ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells ist die Herstellung von Carbon-Black-Pellets aus zurückgewonnenem Industrieruß, die unter anderem in der Reifenindustrie eingesetzt werden können. Gerade dieser Produktionsschritt gilt jedoch als technisch besonders anspruchsvoll, weil dauerhaft eine konstante Materialqualität erreicht werden muss.
Nach Angaben des Unternehmens hat der Reifenhersteller Continental den Mahl- und Pelletierprozess nun erneut auditiert und bestätigt, dass die Voraussetzungen für die Belieferung der Automobilindustrie erfüllt werden. Das ist ein wichtiger Nachweis, da hohe Qualitäts- und Prozessstandards in diesem Bereich entscheidend sind.
Operativ bleibt allerdings noch eine Aufgabe offen: Die Produktionsmenge der Anlage erreicht bislang noch nicht das ursprünglich geplante Niveau. Pyrum arbeitet deshalb weiter an technischen Anpassungen. Der Engpass im Übergang zwischen Mahlung und Pelletierung gilt inzwischen als identifiziert, ein abschließender Umbau der Anlage ist für das dritte Quartal vorgesehen.
Sollte danach die angestrebte Durchsatzmenge erreicht werden, könnte dies die Erlöse am Standort deutlich erhöhen. Gleichzeitig würde sich damit auch die Grundlage für den Ausbau weiterer Projekte verbessern, etwa bei den geplanten Partneranlagen mit UNITANK oder VTTI. Für die Aktie könnte ein erfolgreicher Produktionshochlauf daher ein wichtiger Impuls sein, nachdem sich der Kurs seit längerer Zeit in einer breiten Bodenbildungsphase bewegt.
(aktien-globlal.de, erstellt 22.05.26, 10:19 Uhr, veröffentlicht 22.05.26, 10:28 Uhr, bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu potenziellen Interessenkonflikten: https://www.aktien-global.de/impressum/).
Originalmeldung: https://www.aktien-global.de/news-cov/newscov_pyrum/pyrum_naechster_schritt_richtung_produktionshochlauf-23979/


