Frankfurt/Main - Am Dienstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.185 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Dax fiel nach einem schwachen Start am Vormittag weiter ins Minus und verharrte im weiteren Tagesverlauf auf diesem Niveau.
"Nach dem beherzten Sprung des Dax am Pfingstmontag über die Marke von 25.000 Punkten wurden die Anleger heute bei deutschen Standardwerten wieder vorsichtiger und nahmen einige der Vortagesgewinne mit", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Die Situation im Nahen Osten bleibt fragil und färbt über die Erdölpreise auf die Handelsaktivitäten an den europäischen Börsen ab. Die runde Marke von 100 US-Dollar bei der Nordseesorte Brent dürfte in den kommenden Tagen und Wochen darüber entscheiden, welche Richtung die Aktienkurse nehmen", erklärte der Analyst. "Notierungen oberhalb signalisieren anhaltende Inflationsgefahren, nachhaltige Kurse unterhalb könnten eine Entspannung in der gesamten Preisentwicklung von Gütern und Dienstleistungen einleiten."
Als größter Dämpfer wirke derzeit die sich durch die inflationären Tendenzen eintrübende Verbraucherstimmung in Europa und in den USA, so Lipkow. "Letzteres allerdings wurde am Nachmittag leicht über den Erwartungen veröffentlicht, was auch die Indizes in New York weiter nach oben beförderte. Gleichwohl dürften sich bald auch an der Wall Street erste Ermüdungserscheinungen nach der rasanten Rekordjagd zeigen, da das drohende Sommerloch langsam präsenter in den Köpfen der Anleger werden sollte."
Bis kurz vor Handelsschluss standen die Zalando-Aktien an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Papiere von Scout 24, SAP und MTU.
Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Juni kostete 47 Euro und damit vier Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis stieg stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 100,30 US-Dollar, das waren 4,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1620 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8606 Euro zu haben.
"Nach dem beherzten Sprung des Dax am Pfingstmontag über die Marke von 25.000 Punkten wurden die Anleger heute bei deutschen Standardwerten wieder vorsichtiger und nahmen einige der Vortagesgewinne mit", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Die Situation im Nahen Osten bleibt fragil und färbt über die Erdölpreise auf die Handelsaktivitäten an den europäischen Börsen ab. Die runde Marke von 100 US-Dollar bei der Nordseesorte Brent dürfte in den kommenden Tagen und Wochen darüber entscheiden, welche Richtung die Aktienkurse nehmen", erklärte der Analyst. "Notierungen oberhalb signalisieren anhaltende Inflationsgefahren, nachhaltige Kurse unterhalb könnten eine Entspannung in der gesamten Preisentwicklung von Gütern und Dienstleistungen einleiten."
Als größter Dämpfer wirke derzeit die sich durch die inflationären Tendenzen eintrübende Verbraucherstimmung in Europa und in den USA, so Lipkow. "Letzteres allerdings wurde am Nachmittag leicht über den Erwartungen veröffentlicht, was auch die Indizes in New York weiter nach oben beförderte. Gleichwohl dürften sich bald auch an der Wall Street erste Ermüdungserscheinungen nach der rasanten Rekordjagd zeigen, da das drohende Sommerloch langsam präsenter in den Köpfen der Anleger werden sollte."
Bis kurz vor Handelsschluss standen die Zalando-Aktien an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Papiere von Scout 24, SAP und MTU.
Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Juni kostete 47 Euro und damit vier Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis stieg stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 100,30 US-Dollar, das waren 4,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1620 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8606 Euro zu haben.
© 2026 dts Nachrichtenagentur




