DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
DELIVERY HERO/UBER - Uber hat im Rahmen der Aufstockung seiner Anteile an Delivery Hero laut Financial Times etwas unter 40 Euro je Aktie an den weiteren Großaktionär Aspex Management bezahlt. Uber bewerte Delivery Hero damit mit rund 12 Milliarden Euro. Wie am Mittwoch gemeldet wurde, hat der US-Konzern seine Beteiligung inklusive Finanzinstrumente auf 36,83 Prozent ausgebaut. Wie die Zeitung weiter berichtet, überlegt Uber noch, ob es ein formelles Übernahmeangebot lanciert. Die Entscheidung könnte innerhalb von Wochen fallen. (Financial Times)
TKMS - Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius rechnet sich weiter gute Chancen aus, dass der deutsche Werftenkonzern TKMS den Auftrag für bis zu zwölf moderne U-Boote aus Kanada bekommt. Das gemeinsam mit Norwegen entwickelte U-212 CD sei "eines der besten U-Boote der Welt", sagte der SPD-Politiker auf der Rüstungsmesse Cansec im kanadischen Ottawa. Er gehe davon aus, dass eine Entscheidung noch vor dem Nato-Gipfel falle, der am 7. und 8. Juli in Ankara stattfindet. Kanada will bis zu zwölf moderne U-Boote anschaffen, um seine bestehende Flotte aus vier Booten der Victoria-Klasse zu ersetzen. Der potenzielle Auftrag hat ein Volumen von umgerechnet mehr als 30 Milliarden Euro. (Handelsblatt)
DEUTSCHE BAHN - Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) erhöht den Druck auf Bahn-Chefin Evelyn Palla. "Die Unpünktlichkeit der Bahn ist inakzeptabel", sagte Schnieder dem Handelsblatt. "Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr die Talsohle im Fernverkehr erreicht haben." Im April lag die Pünktlichkeit im Fernverkehr bei 64 Prozent. "Im Jahresschnitt wären wir froh, wenn wir 60 Prozent halten", sagte Schnieder. Schnieder begrüßte zudem, dass das italienische Bahnunternehmen Italo in den deutschen Markt einsteigen will. "Wettbewerb belebt das Geschäft und zeigt, dass man an die Schiene in Deutschland glaubt", sagte der CDU-Politiker. Dass es noch hake, liege am Rechtsrahmen. "Rahmenverträge sind möglich, aber nicht verpflichtend. Änderungen kommen auf EU-Ebene, aber erst 2031." (Handelsblatt)
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May 28, 2026 00:25 ET (04:25 GMT)
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