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Dr. Dirk Rüttgers (FGTC Investment): "Warum die Lebensmittelpreise strukturell steigen werden - weltweit"

21.05.2026 -

Der Krieg im Iran und die Blockade der Straße von Hormus markieren eine neue Eskalationsstufe mit weitreichenden Konsequenzen für Energie- und Agrarmärkte. Steigende Agrarpreise sind wahrscheinlicher als 2022.

Während die unmittelbaren Marktreaktionen seit Ausbruch des Krieges am Persischen Golf - stark steigende Ölpreise und volatile Agrarrohstoffe - zunächst an den Beginn des Ukraine-Krieges erinnern, ist die aktuelle Situation strukturell und global betrachtet deutlich kritischer. Der Grund: Anders als 2022 geht es diesmal nicht primär um logistische Engpässe, sondern um dauerhafte Angebotsverluste in zentralen Produktions- und Verarbeitungskapazitäten.

Von kurzfristigen Schocks zu strukturellen Engpässen

Zu Beginn des Ukraine-Krieges reagierten die Märkte mit massiven Preissprüngen. Weizen verteuerte sich innerhalb kürzester Zeit von rund 260 Euro auf über 400 Euro je Tonne. Mit der Erkenntnis, dass ein Großteil der Exporte aus Russland und der Ukraine weiterhin den Weltmarkt erreichte, normalisierten sich die Preise jedoch relativ schnell. Die aktuelle Situation im Persischen Golf unterscheidet sich fundamental. Denn erstens wurden Förderanlagen, Raffinerien und Lagerkapazitäten beschädigt. Damit ist die globale Produktionskapazität für Ölprodukte real gesunken. Zweitens ist dieser Angebotsverlust nicht in wenigen Wochen oder Monaten behebbar. Selbst bei der zeitnahen Öffnung der Straße von Hormus bleibt der Wiederaufbau der Produktionskapazitäten ein mehrjähriger Prozess. Damit entsteht kein temporärer, sondern ein persistenter Angebotsschock.

Klicken Sie hier und lesen Sie den vollständigen Marktkommentar.

© 2026 Asset Standard
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Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



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