DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
RWE/AMPRION - Der Energiekonzern RWE will einen weiteren Anteil am Stromnetzbetreiber Amprion kaufen. Das sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen dem Handelsblatt. Demnach will die Ärztliche Beteiligungsgesellschaft - ein Konsortium unter Führung der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe - ihren Anteil vollständig verkaufen. Die Gruppe, die von Insidern als "die Ärzte" bezeichnet wird, ist nach RWE einer der größten Anteilseigner von Amprion. RWE hält über ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem US-Finanzinvestor Apollo bislang 25,1 Prozent an Amprion, die restlichen 74,9 Prozent liegen bei der M31-Gruppe, zu der auch die Ärztliche Beteiligungsgesellschaft zählt. Die Ärzte haben einen Anteil von 22 Prozent in der M31-Gruppe. Das entspricht einem Anteil von 16,5 Prozent an Amprion. (Handelsblatt)
UNIPER - Nach Einschätzung von Uniper-Konzernchef Michael Lewis steigen die Füllstände der deutschen Gasspeicher zu langsam. Die Gasspeicher seien im Moment im Durchschnitt zu etwa 30 Prozent in Deutschland gefüllt, sagte er im Gespräch mit der FAZ. "Im Durchschnitt der letzten fünf Jahre waren es Ende Mai knapp 50 Prozent. Die Füllstände steigen nun seit März, aber es geht trotzdem viel zu langsam." Uniper selbst baue sein Gasbezugsportfolio neu auf. "In den vergangenen zwei Jahren haben wir neue langfristige Verträge geschlossen, zum Beispiel mit Woodside in den USA und in Australien oder mit Tourmaline in Kanada", so Lewis. "Wir werden die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen - wir werden uns nicht mehr an einen einzelnen Partner oder ein einzelnes Land so stark binden, also kein Klumpenrisiko mehr." (FAZ)
BP - Der geschasste BP-Chairman Albert Manifold ist vor seiner Entlassung bei dem Ölmulti in dieser Woche mit Company Secretary Ben Mathews aneinandergeraten, wie vier mit der Angelegenheit vertraute Personen der Financial Times sagten. Manifold wurde vom Board entlassen, das "ernsthafte Bedenken" hinsichtlich der "Governance-Standards, Aufsicht und des Verhaltens" bei BP anführte, während Personen aus dem Umfeld des Unternehmens behaupteten, dass ein Teil seines Verhaltens gegenüber mehreren Kollegen "Mobbing" gleichkam. Mathews, einer der dienstältesten leitenden Führungskräfte von BP, hatte vor dessen Ausscheiden Bedenken hinsichtlich des Verhaltens Manifolds, sagten einige der Personen. Mathews lehnte eine Stellungnahme ab. (Financial Times)
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May 29, 2026 00:43 ET (04:43 GMT)
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