Frankfurt/Main - Der Dax ist am Freitagmorgen verhalten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.120 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.
"Anleger schöpfen kurzfristig Kraft aus der Chance auf eine Verlängerung des Waffenstillstands zwischen dem Iran und den USA, auch wenn die Unzufriedenheit darüber zunimmt, dass es in den Kernfragen wie dem Atomprogramm keine Fortschritte gibt", sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Die Stimmung bleibe trotzdem gut. Die Anleger schienen sich an das Vor und Zurück in den Verhandlungen gewöhnt zu haben. Für eine Entwarnung sei es nach wie vor zu früh, aber es gebe auch keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken und Aktien zu verkaufen.
"Bei einem Stand von über 25.000 Punkten schnuppert der Dax Höhenluft - das Rekordhoch ist nur noch gut eineinhalb Prozent entfernt. Nachdem zahlreiche internationale Indizes in den vergangenen Wochen in Serie neue Rekorde markiert haben, setzen Anleger darauf, dass dies auch im Dax bald der Fall sein wird."
"Der Goldpreis hat gestern zum zweiten Mal in zweieinhalb Jahren seine 200-Tage-Linie getestet. Kurzfristig könnte dieser erfolgreiche Test der Unterstützung den Käufern in die Hände spielen. Ein Bruch der Linie hätte weitere Verluste nach sich ziehen können. Angesichts der anhaltenden Aufmerksamkeit, die das Thema KI seit Wochen auf sich zieht, scheint die Inflation ein wenig in den Hintergrund getreten zu sein. Das könnte sich angesichts hoher Renditen jederzeit ändern."
"Die Anleger suchen bei Aktien zurzeit nach einem Vorwand, noch weiter zu kaufen. Die Warnzeichen sind jedoch nicht zu übersehen. Die gestern gemeldeten Inflationsdaten zeigen jedoch, dass die Teuerungsrate mit 3,8 Prozent fast zwei Prozentpunkte über dem Ziel der amerikanischen Notenbank von zwei Prozent lag. Das erhöht nun den Druck auf den neuen Fed-Vorsitzenden Warsh, eine Antwort auf diese Diskrepanz zu geben. Der erfolgreiche Test des Goldpreises vor dem Hintergrund dieser Unsicherheit zeigt, dass Anleger das Edelmetall trotz des Preisrückgangs in den vergangenen Wochen nicht gänzlich abgeschrieben haben", sagte Stanzl.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1642 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8590 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte profitieren, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.515 US-Dollar gezahlt (+0,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 124,70 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 92,86 US-Dollar, das waren 85 Cent oder 0,9 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
"Anleger schöpfen kurzfristig Kraft aus der Chance auf eine Verlängerung des Waffenstillstands zwischen dem Iran und den USA, auch wenn die Unzufriedenheit darüber zunimmt, dass es in den Kernfragen wie dem Atomprogramm keine Fortschritte gibt", sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Die Stimmung bleibe trotzdem gut. Die Anleger schienen sich an das Vor und Zurück in den Verhandlungen gewöhnt zu haben. Für eine Entwarnung sei es nach wie vor zu früh, aber es gebe auch keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken und Aktien zu verkaufen.
"Bei einem Stand von über 25.000 Punkten schnuppert der Dax Höhenluft - das Rekordhoch ist nur noch gut eineinhalb Prozent entfernt. Nachdem zahlreiche internationale Indizes in den vergangenen Wochen in Serie neue Rekorde markiert haben, setzen Anleger darauf, dass dies auch im Dax bald der Fall sein wird."
"Der Goldpreis hat gestern zum zweiten Mal in zweieinhalb Jahren seine 200-Tage-Linie getestet. Kurzfristig könnte dieser erfolgreiche Test der Unterstützung den Käufern in die Hände spielen. Ein Bruch der Linie hätte weitere Verluste nach sich ziehen können. Angesichts der anhaltenden Aufmerksamkeit, die das Thema KI seit Wochen auf sich zieht, scheint die Inflation ein wenig in den Hintergrund getreten zu sein. Das könnte sich angesichts hoher Renditen jederzeit ändern."
"Die Anleger suchen bei Aktien zurzeit nach einem Vorwand, noch weiter zu kaufen. Die Warnzeichen sind jedoch nicht zu übersehen. Die gestern gemeldeten Inflationsdaten zeigen jedoch, dass die Teuerungsrate mit 3,8 Prozent fast zwei Prozentpunkte über dem Ziel der amerikanischen Notenbank von zwei Prozent lag. Das erhöht nun den Druck auf den neuen Fed-Vorsitzenden Warsh, eine Antwort auf diese Diskrepanz zu geben. Der erfolgreiche Test des Goldpreises vor dem Hintergrund dieser Unsicherheit zeigt, dass Anleger das Edelmetall trotz des Preisrückgangs in den vergangenen Wochen nicht gänzlich abgeschrieben haben", sagte Stanzl.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1642 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8590 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte profitieren, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.515 US-Dollar gezahlt (+0,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 124,70 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 92,86 US-Dollar, das waren 85 Cent oder 0,9 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
