New York - Vier Tage vor der Abstimmung über einen deutschen Sitz im UN-Sicherheitsrat hat Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) noch einmal deutliche Kritik in Richtung Israel gefeuert.
"Das weitere Vorrücken der israelischen Armee im Süden Libanons gibt Anlass zu großer Sorge", sagte Wadephul, der derzeit in New York ist, am Sonntag. Zwar habe Israel legitime Sicherheitsinteressen, wenn es aber Zivilisten seien, "die den Preis einer militärischen Eskalation zahlen und Teile des Libanon dauerhaft unbewohnbar werden, macht das Israels Nachbarschaft langfristig nicht sicherer", so Wadephul. Bei seinem Vorgehen gegen die Hisbollah müsse Israel deswegen Zivilisten sowie zivile Infrastruktur schützen.
Der Schlüssel zu einer Stabilisierung des Libanon liege in einer Stärkung des libanesischen Staates. "Dazu gehört, dass die libanesische Regierung entschieden gegen die Hisbollah vorgehen und Libanon sein Gewaltmonopol auf seinem gesamten Territorium ausüben muss", so der deutsche Außenminister.
"Das weitere Vorrücken der israelischen Armee im Süden Libanons gibt Anlass zu großer Sorge", sagte Wadephul, der derzeit in New York ist, am Sonntag. Zwar habe Israel legitime Sicherheitsinteressen, wenn es aber Zivilisten seien, "die den Preis einer militärischen Eskalation zahlen und Teile des Libanon dauerhaft unbewohnbar werden, macht das Israels Nachbarschaft langfristig nicht sicherer", so Wadephul. Bei seinem Vorgehen gegen die Hisbollah müsse Israel deswegen Zivilisten sowie zivile Infrastruktur schützen.
Der Schlüssel zu einer Stabilisierung des Libanon liege in einer Stärkung des libanesischen Staates. "Dazu gehört, dass die libanesische Regierung entschieden gegen die Hisbollah vorgehen und Libanon sein Gewaltmonopol auf seinem gesamten Territorium ausüben muss", so der deutsche Außenminister.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
