Zur Mittagszeit hatte das Schwergewicht SAP den DAX noch deutlich in die Pluszone geschoben. Als dann aber die Meldung über die Ticker lief, der Iran hätte alle Gespräche mit den USA abgebrochen und die Straße von Hormus erneut geschlossen, sprang der Ölpreis nach oben und die Gewinne des DAX lösten sich in Luft auf. Die Sorgen einer Fortsetzung des Iran-Kriegs bleiben in den Köpfen der Anleger präsent.
Es ist vollkommen unklar, ob es nach dem aktuellen Zwischenschritt in Form einer Waffenruhe von 60 Tagen tatsächlich zu einem nachhaltigen Frieden im Nahen Osten kommen kann und wird. Die Unsicherheit spiegeln die Energieträgerpreise wider, die sich von ihren hohen Preisniveaus nicht wirklich lösen können. Auch wenn die extremen Niveaus zwischenzeitlich verlassen wurden, bleibt die Gefahr einer nachhaltigen Teuerungsrate in den Finanzmärkten latent vorhanden.
Die Aktien von SAP profitierten heute von den Cloud-Fantasien rund um Künstliche Intelligenz. Plötzlich sahen die Investoren nun auch bei dem Walldorfer Softwarekonzern ein erhebliches Nachholpotential. Zu lange wurden lediglich die Risiken durch den disruptiven Charakter der KI im SaaS-Bereich gesehen und so verkannt, dass auch diese Unternehmen einen erheblichen Infrastrukturbeitrag leisten. Ähnliche Kursbewegungen zeigten sich jüngst bei anderen Unternehmen aus dem Sektor, wie ServiceNow und Salesforce. Insgesamt aber tun sich die Anleger in Frankfurt weiter schwer damit, die FOMO-Euphorie im Technologiesektor mit Bezug auf KI und Halbleiter auf den deutschen Aktienmarkt zu übertragen.
Interessant ist allerdings, dass sich der Mai als verhältnismäßig guter Börsenmonat gezeigt hat und die Investoren auch zu Beginn des neuen Monats noch keine Tendenz für einen Rückzug aus den Aktienmärkten zeigen. Die Themenlage lädt eigentlich wenig dazu ein, Risiken über die Sommermonate mitzunehmen. Dass sich der DAX dennoch weiter in Schlagdistanz zu seinem Allzeithoch aufhält, spricht für eine hohe Resilienz der Anleger gegenüber den derzeitigen Risiken und hohen Bewertungen.
Sie wollen sofort benachrichtigt werden, wenn etwas an der Börse passiert? Eröffnen Sie ein Demo-Konto und aktivieren Sie die "push notifications"!
CFDs und OTC Optionen sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 69% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim Handel mit CFDs und OTC Optionen bei diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs und OTC Optionen funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: www.cmcmarkets.com.
Disclaimer: Die Inhalte dieses Artikels (nachfolgend: "Inhalte") sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets Germany GmbH (nachfolgend "CMC Markets") und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Es sollte nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Das Informationsmaterial ist niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Informationen nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die Informationen wurden nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen zur Förderung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse erstellt und gelten daher als Werbemitteilung. Obwohl CMC Markets nicht ausdrücklich daran gehindert ist, vor der Bereitstellung der Informationen zu handeln, versucht CMC Markets nicht, vor der Verbreitung der Informationen einen Vorteil daraus zu ziehen.




