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Dow Jones News
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MÄRKTE USA/Nvidia macht Kurse im Techniksektor

DJ MÄRKTE USA/Nvidia macht Kurse im Techniksektor

DOW JONES--Die US-Börsen zeigen sich gegen Montagmittag uneinheitlich. Nach den abermaligen Rekordschlussständen der drei wichtigsten Indizes zum Wochenschluss, wobei der Nasdaq das beste Zweimonatsergebnis seit Ende 2002 hingelegt hatte, ist rund um den Iran-Krieg bereits sehr viel Positives eingepreist. Anleger hoffen zwar offenbar weiter auf eine Einigung zwischen den USA und dem Iran, hegen aber auch Zweifel. Denn beide Kriegsparteien lieferten sich neue Scharmützel. Zudem lastet ein Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim auf der Stimmung, wonach der Iran aus Protest gegen die israelischen Angriffe im Libanon die Gespräche mit den USA ausgesetzt habe.

Gegen Mittag US-Ostküstenzeit sinkt der Dow-Jones-Index um 0,4 Prozent auf 50.852 Punkte, der S&P-500 stagniert und der Nasdaq-Composite gewinnt 0,1 Prozent. "Ob der Juni die positive Entwicklung aus dem Mai fortsetzt, wird sicherlich davon abhängen, ob sich die Hoffnungen auf ein US-Iran-Abkommen erfüllen. Wir waren einem Abkommen noch nie so nah, aber möglicherweise auch noch nie so nah daran, dass alles scheitert, da vereinzelte Angriffe immer häufiger werden - auch wieder am Wochenende", sagt Marktanalyst Jim Reid von der Deutschen Bank.

Nvidia macht Kurse im Technologiesektor

Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht erneut der Halbleiter- und Sofwaresektor. Der Aktienkurs von Nvidia klettert um 4,6 Prozent. Die KI-Ikone hat auf der Computex-Konferenz in Taiwan ihren neuen Superchip vorgestellt, den das Unternehmen als den "effizientesten jemals gebauten PC-Chip" bezeichnet. Der Chip soll in Computern zum Einsatz kommen, auf denen KI-Agenten laufen sollen.

Davon profitieren auch die Aktien von Unternehmen, in deren Laptops der neue Nvidia-Chip verbaut werden soll. Dell Technologies gewinnen nach ihrem Kurssprung um rund 33 Prozent am Freitag nun weitere 7,6 Prozent. Microsoft verbessern sich um 2,3 Prozent. Aktien von Nvidia-Wettbewerbern geben derweil nach. Intel verbilligen sich um 3,8 und Advanced Micro Devices (AMD) um 1,7 Prozent. Qualcomm büßen 7,6 Prozent ein. Der Softwarehersteller hatte in den vergangenen Jahren einen Vorstoß in das PC-Geschäft unternommen.

Software-Titel sind indes gesucht - gestützt von Aussagen von Nvidia-CEO, Jensen Huang. Der erwähnte ausdrücklich Unternehmen wie Cadence Design Systems (+8,5%), Crowdstrike (4,4%), Palantir (+2,8%) und ServiceNow (+8,9%) und trat Befürchtungen entgegen, dass KI deren Geschäft kannibalisieren könnte.

Die Aktie von Taylor Morrison Home springt um rund 22,4 Prozent nach oben. Berkshire Hathaway übernimmt das auf Eigenheime spezialisierte Bauunternehmen.

Der Ölpreis zieht in Reaktion auf die Nahost-Nachrichtenlage wieder an. Brentöl verteuert sich um 6,7 Prozent je Fass. Damit notiert Öl aber deutlich unter den Höchstständen, die der Preis seit Beginn des Iran-Kriegs gesehen hat. Das Ausbleiben eines Durchbruchs und erneute militärische Zwischenfälle sowie die Erkenntnis über die weitere Blockade der Straße von Hormus treiben die Erdölpreise.

Die steigenden Ölpreise schüren wieder Inflationssorgen, am Anleihemarkt ziehen daher die Renditen an - im Zehnjahresbereich um 6 Basispunkte auf 4,51 Prozent. Gestützt werden die Spekulationen auf steigende Leitzinsen auch durch starke Konjunkturdaten. Der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe und die Bauausgaben jeweils für April überraschen positiv. Davon profitiert der Dollar - der Dollarindex steigt um 0,4 Prozent. Zulegende Marktzinsen belasten den Goldpreis - dieser sinkt um 1,6 Prozent.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA          50.852,35  -0,4  -180,11    51.032,46 
S&P-500         7.577,52  -0,0   -2,54    7.580,06 
NASDAQ Comp      27.000,69  +0,1   +28,07    26.972,62 
NASDAQ 100       30.410,83  +0,3   +77,65    30.333,18 
 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,09 +0,07    4,09      4,03 
5 Jahre           4,22 +0,08    4,23      4,16 
10 Jahre          4,51 +0,06    4,52      4,45 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 18:42 
EUR/USD          1,1616  -0,4  -0,0043     1,1659   1,1672 
EUR/JPY          185,52  -0,1  -0,1600     185,68  185,7900 
EUR/CHF          0,9145  +0,5   0,0042     0,9103   0,9121 
EUR/GBP          0,8641  -0,2  -0,0020     0,8661   0,8666 
USD/JPY          159,68  +0,3   0,4200     159,26  159,1700 
GBP/USD          1,344  -0,1  -0,0019     1,3459   1,3468 
USD/CNY          6,765  -0,0  -0,0012     6,7662   6,7662 
USD/CNH          6,7676  +0,1   0,0043     6,7630   6,7625 
AUS/USD          0,7147  -0,5  -0,0036     0,7183   0,7191 
Bitcoin/USD      70.832,59  -3,8 -2.820,50    73.653,09 73.982,23 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         94,26  +7,9    6,90      87,36 
Brent/ICE         97,19  +6,7    6,07      91,12 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.463,76  -1,6   -72,06    4.535,82 
Silber           74,60  -0,9   -0,65      75,26 
Platin         1.917,17  +0,0    0,14    1.917,04 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/mgo

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June 01, 2026 12:41 ET (16:41 GMT)

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