02.06.2026 -
Die Nachrichtenlage hinsichtlich eines möglichen Friedens im Iran bleibt so erratisch wie das Wetter, weshalb sich im Ölpreis nun eine Risikoprämie festgesetzt hat. In der Konsequenz hat der Markt kapituliert, was mögliche Zinssenkungen angeht, und zumindest die EZB auch - die Zinserhöhung im Juni scheint gesetzt.Peak in der Inflation im Juni erreicht Was passiert aber hinter und vor allem nach dem ölpreisbedingten Peak in der Inflation in den kommenden Monaten? Unsere Grafik zeigt am Beispiel der USA, wie hoch der Einfluss der Ölpreise auf die Inflation ist und wie lange er anhält. Wie immer sind die Notenbanken zu spät dran und der maximale Effekt wird mit einem Beitrag von rund zwei Prozentpunkten bereits im Juni erreicht sein. Ende des Jahres schmilzt dann der Beitrag der Ölpreise zur Inflation aufgrund des Basiseffekts wie Schnee in der Sonne. Dann wird die Inflation kollabieren, da das strukturelle Inflationsumfeld in den USA disinflationär ist, wobei der KI-getriebene Produktivitätsschub eine Schlüsselursache ist. In der Konsequenz wird spätestens ab dem Winter der Markt wieder deutliche US-Zinssenkungen einpreisen.Keine Parallelen zur 2000er Blase Bislang ist die Aktienmarktrally in den USA primär durch die Gewinne getrieben, das Forward-P/E im S&P 500 ist von 22 am Jahresanfang auf zuletzt 21 gefallen. Dies ist bislang auch der große Unterschied zur Phase Anfang der 2000er Jahre, als die Märkte durch Bewertungsausweitungen getrieben wurden. Diese wurden durch Euphorie, aber auch fallende Zinsen ermöglicht.Noch faire Bewertungen am Aktienmarkt Zinssenkungserwartungen in den USA könnten ab Ende des Jahres auch die Bewertungen im US-Aktienmarkt anheben und damit auch die letzten Kurse befeuern und tatsächlich zu einer finalen Blasenbildung führen. Dann hätten die Kritiker, die auf die Parallele zu den 2000er Jahren verweisen, auch einen Punkt. Bis dahin aber ist noch Zeit, auch dank der prozyklischen Notenbanken, und für den Moment sollten sich Investoren an den fairen Bewertungen bei starkem Gewinnwachstum erfreuen.

MainSky Asset Management AG
Grüneburgweg 58-62 60322 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 150 49 680-0
www.mainsky.de
Pressekontakt:
Kranch Media Thomas Kranch
Mozartstraße 30 64584 Biebesheim am Rhein
Tel.: 0151 / 1200 25 35
E-Mail: tk@kranch-media.de
Über die MainSky Asset Management AG
Seit 2001 steht die MainSky Asset Management AG für bankenunabhängige Vermögensverwaltung mit dem Fokus auf Familienvermögen, Family Offices und institutionelle Investoren. MainSky ist spezialisiert auf das Management von liquiden Assets. Mehrwert wird generiert, indem das Performancepotenzial für einzelne Märkte bzw. Marktsegmente aus makroökonomischen Fundamentalanalysen abgeleitet und die Portfoliostruktur aktiv auf die erwarteten Marktbedingungen ausgerichtet wird. Analyse und Meinungsbildung werden durch eigens entwickelte quantitative Modelle unterstützt. Dennoch gibt es keine Modellgläubigkeit und es erfolgt immer eine ökonomische Interpretation aller Informationen hin zu einem ökonomisch plausiblen Marktbild. Insgesamt verwaltet die Gesellschaft mit einem Team von acht Mitarbeitern rund 680 Millionen Euro in mehreren Spezialfonds, Managed Accounts und dem vermögensverwaltenden MainSky Macro Allocation Fund.
Über den MainSky Macro Allocation Fund
Der MainSky Macro Allocation Fund bietet Investoren Zugang zu den globalen Aktien- und Rentenmärkten und orientiert sich an der gleichnamigen und seit 2007 mit einem Track Record und einem herausragendem Rendite-Risiko-Verhältnis ausgestatteten Anlagestrategie. Der Investmentansatz konnte in der Vergangenheit durch konstant gute Ergebnisse überzeugen. Gerade in schwierigen Marktphasen wie der Finanzmarkt- und der Corona-Krise 2008 zeigte sich die Überlegenheit der Strategie durch erfolgreichen Kapitalerhalt. Grundlage des Ansatzes ist eine Makro- bzw. Top-Down-Analyse, aus der heraus das Management die jeweiligen Asset-Klassen und Marktsegmente allokiert. Die Finanzmärkte sind weitgehend mikro-effizient, aber makro-ineffizient. Das Fondsmanagement nutzt diese makroökonomischen Ineffizienzen durch eine flexible Assetklassen-, Sektor-, Faktor- & Länderallokation aus. Die Umsetzung der Aktienquote über ETFs ermöglicht zudem eine Partizipation an verschiedenen Faktorprämien (z.B. Low Volatility, Growth). Mit einer Aktienquote zwischen 25 und 75 Prozent strebt der Fonds eine mittelfristige absolute Wertentwicklung von 5-6 Prozent über der Geldmarktrendite sowie eine jährliche Ausschüttung von drei Prozent an. Der MainSky Macro Allocation Fund ist ein Artikel 8-Fonds gemäß der EU-Offenlegungsverordnung.
Disclaimer Dieses Informationsmaterial enthält kein Angebot zum Erwerb oder zur Zeichnung von Wertpapieren. Alleinige Grundlage für den Erwerb von MainSky Investmentfonds sind die jeweiligen Verkaufsprospekte. Die Informationen in diesem Dokument sind ausschließlich zur Veranschaulichung und zur Diskussion bestimmt und stellen keine Beratung dar. Die enthaltenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren lediglich die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle. Angaben über Anlageergebnisse und Anlageziele sind keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung.
