Berlin - Grünen-Chefin Franziska Brantner sieht in europäischen Nachbarländern eine wachsende Sorge vor einem aufgerüsteten Deutschland.
"Wir sagen, wir investieren in unsere Verteidigungsfähigkeit, ja, unsere Nachbarn sagen, Deutschland militarisiert sich wieder", sagte Brantner in einem Podcast der Funke-Mediengruppe. "Zum Glück" investiere Deutschland wieder viel in seine Verteidigung, sagte die Co-Parteivorsitzende der Grünen. "Aber natürlich sagt zum Beispiel der deutsche Kanzler 'Mein Ziel ist die stärkste Armee in Europa, des Kontinents'." Und Nachbarländer würden das sehr genau registrieren.
Die Angst vor einem "zu starken Deutschland" sei in anderen europäischen Ländern "immer da", sagte Brantner. Und mit dem Rückzug der Amerikaner würden diese sich die Frage stellen, was das im Hinblick auf Deutschland bedeute. "Ich glaube, in meiner Generation fehlt manchmal das Bewusstsein dafür, wie in den Nachbarländern über uns gedacht wird", führte Brantner aus, und auch dafür, was der Weggang der Amerikaner vor dem Hintergrund der Geschichte und Identität anderer europäischer Länder bedeute.
Dort gebe es gegenüber Deutschland die Haltung: "Ihr sollt stark sein, aber nie allein, sondern immer mit uns zusammen", so die Grünen-Politikerin. Ich glaube, da habe man eine Aufgabe als deutsche Politiker, das im Blick zu haben. "Und ich sage immer: Nie wieder allein. Das muss uns allen eingebrannt sein."
"Wir sagen, wir investieren in unsere Verteidigungsfähigkeit, ja, unsere Nachbarn sagen, Deutschland militarisiert sich wieder", sagte Brantner in einem Podcast der Funke-Mediengruppe. "Zum Glück" investiere Deutschland wieder viel in seine Verteidigung, sagte die Co-Parteivorsitzende der Grünen. "Aber natürlich sagt zum Beispiel der deutsche Kanzler 'Mein Ziel ist die stärkste Armee in Europa, des Kontinents'." Und Nachbarländer würden das sehr genau registrieren.
Die Angst vor einem "zu starken Deutschland" sei in anderen europäischen Ländern "immer da", sagte Brantner. Und mit dem Rückzug der Amerikaner würden diese sich die Frage stellen, was das im Hinblick auf Deutschland bedeute. "Ich glaube, in meiner Generation fehlt manchmal das Bewusstsein dafür, wie in den Nachbarländern über uns gedacht wird", führte Brantner aus, und auch dafür, was der Weggang der Amerikaner vor dem Hintergrund der Geschichte und Identität anderer europäischer Länder bedeute.
Dort gebe es gegenüber Deutschland die Haltung: "Ihr sollt stark sein, aber nie allein, sondern immer mit uns zusammen", so die Grünen-Politikerin. Ich glaube, da habe man eine Aufgabe als deutsche Politiker, das im Blick zu haben. "Und ich sage immer: Nie wieder allein. Das muss uns allen eingebrannt sein."
© 2026 dts Nachrichtenagentur
