Ende der Woche steht der größte Börsengang der Geschichte an: SpaceX geht an die Nasdaq. Erstmals können deutsche Privatanleger bei einem IPO dieser Größenordnung direkt zeichnen. PLATOW beantwortet fünf wichtige Fragen. Am Freitag (12. Juni) startet SpaceX mit dem Tickersymbol "SPCX" an der Nasdaq. Was nach einem einfachen IPO klingt, sprengt fast die Vorstellungskraft. Mit einem Ausgabepreis von 135 US-Dollar je Aktie und 555,6 Mio. ausgegebenen Aktien kommt das Unternehmen von Elon Musk auf ein Emissionsvolumen von 75 Mrd. Dollar und eine Marktkapitalisierung von 1,77 Bio. Dollar. Es ist der mit Abstand größte Börsengang der Geschichte, weit vor Saudi Aramco (29,4 Mrd. Dollar, 2019) und dem Alibaba-IPO in New York (21,8 Mrd. Dollar, 2014). Inklusive Greenshoe-Option liegt das Volumen bei gut 86 Mrd. Dollar. Das globale Konsortium aus 23 Banken führen Goldman Sachs und Morgan Stanley an; auch Deutsche Bank und UBS sind dabei. Wer oder was ist SpaceX? Das Unternehmen ist seit der Fusion mit dem KI-Unternehmen xAI im Februar 2026 ein Drei-Sparten-Konzern: Space (Raketenstarts), Connectivity (Starlink) und AI (xAI). Der Umsatz lag 2025 bei 18,7 Mrd. Dollar (+33%), der operative Verlust auf Konzernebene bei 2,6 Mrd. Dollar. Profitables Herzstück ist Starlink: Die Connectivity-Sparte erzielte 2025 einen Umsatz von 11,4 Mrd. Dollar und einen Betriebsgewinn von 4,4 Mrd. Dollar bei über 10 Mio. Abonnenten. Gegengewicht ist das defizitäre KI-Segment, das 2025 operativ 6,4 Mrd. Dollar verbrannte. Können deutsche Privatanleger beim IPO zeichnen? Ja, erstmals direkt. Bestätigte Zeichnungskanäle sind Trade Republic, ING, Comdirect, Flatexdegiro und die Deutsche Bank. Zeichnungsschluss ist Donnerstag ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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