DJ Gericht verweist Bayers Roundup-Vergleich zurück nach Missouri
DOW JONES--Die Bayer-Tochter Monsanto muss ihren 7,25 Milliarden US-Dollar schweren Sammelvergleich um den Unkrautvernichter Roundup nicht vor einem Bundesgericht in Kalifornien verhandeln. Ein Bundesrichter verwies den Fall zurück an den Missouri State Court. Bei dem Gericht sind die allermeisten Klagen zu Roundup anhängig, wie Bayer mitteilte.
Bayer hatte sich im Februar mit den großen Schadensersatzkanzleien in den USA auf einen Vergleich im Gesamtvolumen von bis zu 7,25 Milliarden Dollar geeinigt, der sämtliche bisherigen und künftigen Klagen abdeckt, bei denen eine Erkrankung am Non-Hodgkin-Lymphom auf den Einsatz von Roundup zurückgeführt wird. Die Zahlungen sollen über zwanzig Jahre gestreckt, der größte Teil davon soll aber in diesem Jahr gezahlt werden.
Das zuständige Gericht in Missouri hatte den Vergleich Anfang März vorläufig gebilligt, endgültig steht die Zustimmung aber noch aus. Einzelne Klägeranwälte hatten versucht, den Sammelvergleich von Missouri an ein Gericht in Kalifornien zu verlegen.
"Die Entscheidung schafft die dringend benötigte Klarheit für alle Parteien und ermöglicht, dass das Genehmigungsverfahren dort fortgesetzt werden kann", teilte Bayer mit.
Monsanto sei weiterhin überzeugt, dass der Sammelvergleich für alle Parteien fair ist und die Einwände unbegründet sind. Der Vergleich werde von Anwälten unterstützt, die Zehntausende potenzielle Kläger vertreten,
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June 17, 2026 11:53 ET (15:53 GMT)
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