Frankfurt/Main - Am Donnerstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.027 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.
Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Infineon und Siemens an der Spitze der Kursliste, das Schlusslicht bildeten die Aktien von BMW, SAP und Mercedes Benz.
"Der Dax tut sich weiterhin schwer damit, die Marke von 25.000 Punkten zu überwinden", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Insgesamt halten sich allerdings die Handelsaktivitäten in Grenzen und es zeichnet sich bereits sowohl durch die abnehmende Volatilität als auch im Handelsvolumen ein potenzielles Sommerloch ab."
Zeit zum Luftholen sei den Investoren "zumindest von der geopolitischen Front" gegeben worden, so Lipkow. "Für die kommenden 60 Tage Waffenruhe im Nahen Osten könnte es damit noch etwas ruhiger an den Finanzmärkten zugehen."
Weiter erklärte der Analyst, dass die US-Arbeitsmarktdaten mit 226.000 Neuanträgen auf Arbeitslosenunterstützung leicht schwächer ausgefallen seien und für steigende Kurse an der Wall Street sorgten. "Auch der Philly-Fed-Index zeigt sich von seiner besseren Seite und kann mit 10,3 Punkten über den erhofften zehn Punkten glänzen. Die Daten sprechen für eine weiter robuste US-Wirtschaft in Kombination mit einem sich leicht abkühlenden Arbeitsmarkt. Damit können die Investoren in dem derzeitigen Umfeld sehr gut leben", so Lipkow.
"So langsam wird einigen jedoch etwas mulmig, da die Bewertungsstände und Volatilitäten bei Einzelaktien bereits hohe Niveaus erreicht haben. Kursschwankungen zwischen zehn und 15 Prozent innerhalb eines Handelstages sind keine Einzelfälle mehr und zeigen den Zwiespalt unter den Investoren", erklärte der Marktanalyst.
Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Juli kostete 41 Euro und damit drei Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis sank ebenfalls stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 76,79 US-Dollar, das waren 276 Cent oder 3,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1478 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8712 Euro zu haben.
Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Infineon und Siemens an der Spitze der Kursliste, das Schlusslicht bildeten die Aktien von BMW, SAP und Mercedes Benz.
"Der Dax tut sich weiterhin schwer damit, die Marke von 25.000 Punkten zu überwinden", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Insgesamt halten sich allerdings die Handelsaktivitäten in Grenzen und es zeichnet sich bereits sowohl durch die abnehmende Volatilität als auch im Handelsvolumen ein potenzielles Sommerloch ab."
Zeit zum Luftholen sei den Investoren "zumindest von der geopolitischen Front" gegeben worden, so Lipkow. "Für die kommenden 60 Tage Waffenruhe im Nahen Osten könnte es damit noch etwas ruhiger an den Finanzmärkten zugehen."
Weiter erklärte der Analyst, dass die US-Arbeitsmarktdaten mit 226.000 Neuanträgen auf Arbeitslosenunterstützung leicht schwächer ausgefallen seien und für steigende Kurse an der Wall Street sorgten. "Auch der Philly-Fed-Index zeigt sich von seiner besseren Seite und kann mit 10,3 Punkten über den erhofften zehn Punkten glänzen. Die Daten sprechen für eine weiter robuste US-Wirtschaft in Kombination mit einem sich leicht abkühlenden Arbeitsmarkt. Damit können die Investoren in dem derzeitigen Umfeld sehr gut leben", so Lipkow.
"So langsam wird einigen jedoch etwas mulmig, da die Bewertungsstände und Volatilitäten bei Einzelaktien bereits hohe Niveaus erreicht haben. Kursschwankungen zwischen zehn und 15 Prozent innerhalb eines Handelstages sind keine Einzelfälle mehr und zeigen den Zwiespalt unter den Investoren", erklärte der Marktanalyst.
Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Juli kostete 41 Euro und damit drei Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis sank ebenfalls stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 76,79 US-Dollar, das waren 276 Cent oder 3,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1478 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8712 Euro zu haben.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
