Berlin - Die Bundestagsabgeordnete und frühere Parteichefin der Linken, Janine Wissler, hat die geplante Reform der gesetzlichen Krankenversicherung scharf kritisiert und ein komplettes Aus in der vorliegenden Form gefordert.
"Der beste Beitragsstabilisierungsgesetz wäre die Abschaffung der Zweiklassenmedizin", sagte Wissler am Freitag RTL und ntv. Statt weiterer Belastungen für Kassenpatienten müsse das System grundlegend geändert werden. Es sei ein riesiges Problem, dass nicht alle in eine Krankenversicherung einzahlen, sondern dass eine Zweiklassenmedizin bestehe, so Wissler.
Gewinne privater Klinikbetreiber und der Pharmakonzerne gingen "auf Kosten der öffentlichen Gesundheitsfinanzierung". Eine Reform, die zulasten der gesetzlich Versicherten und zulasten der Beschäftigten gehe, lehne die Linke ab. "Deswegen wäre mir am liebsten, sie würde nicht nur verschoben, sondern gleich abgesagt in dieser Form", sagte sie.
"Der beste Beitragsstabilisierungsgesetz wäre die Abschaffung der Zweiklassenmedizin", sagte Wissler am Freitag RTL und ntv. Statt weiterer Belastungen für Kassenpatienten müsse das System grundlegend geändert werden. Es sei ein riesiges Problem, dass nicht alle in eine Krankenversicherung einzahlen, sondern dass eine Zweiklassenmedizin bestehe, so Wissler.
Gewinne privater Klinikbetreiber und der Pharmakonzerne gingen "auf Kosten der öffentlichen Gesundheitsfinanzierung". Eine Reform, die zulasten der gesetzlich Versicherten und zulasten der Beschäftigten gehe, lehne die Linke ab. "Deswegen wäre mir am liebsten, sie würde nicht nur verschoben, sondern gleich abgesagt in dieser Form", sagte sie.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
