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Kornelius Purps (antea): Nach der Golfkrise: Wo steht der Markt?

19.06.2026 -

Vielleicht, möglicherweise, eventuell - wir könnten hier die gesamte Litanei an Modaladverbien aufzählen, um die Wahrscheinlichkeit einer Beendigung des "Golfkriegs 2026" abzuschätzen. Eine Absichtserklärung soll ja bereits (digital) unterschrieben sein, die für heute geplante Füllfederhalter-Unterzeichnung in Genf wurde aber erst einmal abgeblasen. Berichten zufolge habe sich Israel nicht an Punkt 1 der Vereinbarung gehalten: Sofortige Einstellung aller Militäroperationen. Seis drum, wir tun heute einfach mal so, als sei der Golfkrieg beendet. Das gibt mir die Möglichkeit, Bilanz zu ziehen: Wo stehen die Märkte heute im Vergleich zum Vorkriegsstatus Ende Februar? Welche Anlageklassen handeln bereits wieder auf Vorkrisen-Niveau, wo besteht noch Aufholbedarf?

Mit Beginn der Kampfhandlungen am 28. Februar war die Straße von Hormus für Frachtschiffe praktisch unpassierbar. Da normalerweise ein erheblicher Anteil der weltweiten Lieferungen von Rohöl, Gas und anderen Rohstoffen durch diese Meerenge erfolgt, waren es logischerweise auch deren Marktpreise, die unmittelbar am stärksten reagierten und sich in der Spitze teilweise verdoppelten.

Klicken Sie hier, um den vollständigen Beitrag zu lesen.

© 2026 Asset Standard
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Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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