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Kornelius Purps (antea): Nach der Golfkrise: Wo steht der Markt?

19.06.2026 -

Vielleicht, möglicherweise, eventuell - wir könnten hier die gesamte Litanei an Modaladverbien aufzählen, um die Wahrscheinlichkeit einer Beendigung des "Golfkriegs 2026" abzuschätzen. Eine Absichtserklärung soll ja bereits (digital) unterschrieben sein, die für heute geplante Füllfederhalter-Unterzeichnung in Genf wurde aber erst einmal abgeblasen. Berichten zufolge habe sich Israel nicht an Punkt 1 der Vereinbarung gehalten: Sofortige Einstellung aller Militäroperationen. Seis drum, wir tun heute einfach mal so, als sei der Golfkrieg beendet. Das gibt mir die Möglichkeit, Bilanz zu ziehen: Wo stehen die Märkte heute im Vergleich zum Vorkriegsstatus Ende Februar? Welche Anlageklassen handeln bereits wieder auf Vorkrisen-Niveau, wo besteht noch Aufholbedarf?

Mit Beginn der Kampfhandlungen am 28. Februar war die Straße von Hormus für Frachtschiffe praktisch unpassierbar. Da normalerweise ein erheblicher Anteil der weltweiten Lieferungen von Rohöl, Gas und anderen Rohstoffen durch diese Meerenge erfolgt, waren es logischerweise auch deren Marktpreise, die unmittelbar am stärksten reagierten und sich in der Spitze teilweise verdoppelten.

Klicken Sie hier, um den vollständigen Beitrag zu lesen.

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KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

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