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Dr. Eckhard Schulte (MainSky): Die große Rotation - Warum das Kapital die "Magnificent 7" verlässt

24.06.2026

Die Zeit, in der man blind die sieben größten Tech-Giganten kaufen konnte, ist vorbei. Die vergangenen sechs Monate sprechen eine eindeutige Sprache: Während der S&P 500 um 7,8 Prozent zulegte, verlor der Bloomberg Mag 7 Index 4,3 Prozent, eine Underperformance von rund 1.200 Basispunkten. Microsoft und Meta notieren mittlerweile rund 30 Prozent unter ihren Jahreshöchstständen. Das ist kein Crash, sondern eine logische, strukturelle Markt-Rotation. Das Kapital wandert ab - und das aus gutem Grund:

Astronomischer Kapitalbedarf frisst Shareholder Value Für 2027 steuern die vier großen Hyperscaler (Amazon, Microsoft, Alphabet, Meta) auf die unvorstellbare Marke von 1.000 Milliarden US-Dollar an Investitionsausgaben (Capex) zu. Die Krux dabei: Dieser Anstieg ist primär nominal. Weil die Preise für KI-Infrastruktur, Rechenzentren und Energie explodieren, zahlen die Konzerne immer mehr Geld, bekommen real aber nicht mehr die gewohnte Performance pro investiertem Dollar zurück.

Aktienrückkäufe brechen einWeil diese gigantischen KI-Ausgaben den Cashflow auffressen, ist die Ära der massiven Aktienrückkäufe bei Big Tech vorerst vorbei. Von den vier Großen hat im ersten Quartal 2026 nur noch Microsoft nennenswert eigene Aktien erworben - und das auf dem niedrigsten Niveau seit fast einem Jahrzehnt. Der verlässliche Kurstreiber fällt weg.

Wo muss man jetzt investieren?Anstatt die Mag 7 zu halten, folgt das smarte Geld jetzt dem Kapitalfluss. Wenn die Hyperscaler eine Billion Dollar ausgeben, ist es fundamental viel sinnvoller, genau die Unternehmen zu kaufen, denen dieses Capex zufließt - also die Profiteure der Infrastruktur, der Hardware-Komponenten und der Energieversorgung.

Fazit: Die unangefochtene Dominanz der Mag 7 bröckelt. Wer Performance sucht, findet sie aktuell in der Breite des Marktes und direkt an der Quelle der gigantischen Investitionsströme.

MainSky Asset Management AG

Grüneburgweg 58-62 60322 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 150 49 680-0

www.mainsky.de

Pressekontakt:

Kranch Media Thomas Kranch

Mozartstraße 30 64584 Biebesheim am Rhein

Tel.: 0151 / 1200 25 35

E-Mail: tk@kranch-media.de

Über die MainSky Asset Management AG

Seit 2001 steht die MainSky Asset Management AG für bankenunabhängige Vermögensverwaltung mit dem Fokus auf Familienvermögen, Family Offices und institutionelle Investoren. MainSky ist spezialisiert auf das Management von liquiden Assets. Mehrwert wird generiert, indem das Performancepotenzial für einzelne Märkte bzw. Marktsegmente aus makroökonomischen Fundamentalanalysen abgeleitet und die Portfoliostruktur aktiv auf die erwarteten Marktbedingungen ausgerichtet wird. Analyse und Meinungsbildung werden durch eigens entwickelte quantitative Modelle unterstützt. Dennoch gibt es keine Modellgläubigkeit und es erfolgt immer eine ökonomische Interpretation aller Informationen hin zu einem ökonomisch plausiblen Marktbild. Insgesamt verwaltet die Gesellschaft mit einem Team von acht Mitarbeitern rund 680 Millionen Euro in mehreren Spezialfonds, Managed Accounts und dem vermögensverwaltenden MainSky Macro Allocation Fund.

Über den MainSky Macro Allocation Fund

Der MainSky Macro Allocation Fund bietet Investoren Zugang zu den globalen Aktien- und Rentenmärkten und orientiert sich an der gleichnamigen und seit 2007 mit einem Track Record und einem herausragendem Rendite-Risiko-Verhältnis ausgestatteten Anlagestrategie. Der Investmentansatz konnte in der Vergangenheit durch konstant gute Ergebnisse überzeugen. Gerade in schwierigen Marktphasen wie der Finanzmarkt- und der Corona-Krise 2008 zeigte sich die Überlegenheit der Strategie durch erfolgreichen Kapitalerhalt. Grundlage des Ansatzes ist eine Makro- bzw. Top-Down-Analyse, aus der heraus das Management die jeweiligen Asset-Klassen und Marktsegmente allokiert. Die Finanzmärkte sind weitgehend mikro-effizient, aber makro-ineffizient. Das Fondsmanagement nutzt diese makroökonomischen Ineffizienzen durch eine flexible Assetklassen-, Sektor-, Faktor- & Länderallokation aus. Die Umsetzung der Aktienquote über ETFs ermöglicht zudem eine Partizipation an verschiedenen Faktorprämien (z.B. Low Volatility, Growth). Mit einer Aktienquote zwischen 25 und 75 Prozent strebt der Fonds eine mittelfristige absolute Wertentwicklung von 5-6 Prozent über der Geldmarktrendite sowie eine jährliche Ausschüttung von drei Prozent an. Der MainSky Macro Allocation Fund ist ein Artikel 8-Fonds gemäß der EU-Offenlegungsverordnung.

Disclaimer Dieses Informationsmaterial enthält kein Angebot zum Erwerb oder zur Zeichnung von Wertpapieren. Alleinige Grundlage für den Erwerb von MainSky Investmentfonds sind die jeweiligen Verkaufsprospekte. Die Informationen in diesem Dokument sind ausschließlich zur Veranschaulichung und zur Diskussion bestimmt und stellen keine Beratung dar. Die enthaltenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren lediglich die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle. Angaben über Anlageergebnisse und Anlageziele sind keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung.

© 2026 Asset Standard
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.