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Michael Zanker (TBF): Konsumgüter-Konferenz in Paris

Als eines der weltweit größten Events der Branche bringt die Komsumgüter-Koferenz in Paris regelmäßig über 100 führende Konsumgüterunternehmen und Hunderte institutionelle Investoren zusammen, um globale Trends zu erörtern. Michael Zanker, Portfoliomanager bei TBF, war für uns dabei. Zusammenfassend hält er folgendes fest:

Unternehmen zeigen hohe ResilienzGeopolitische Belastungen, etwa im Nahen Osten, haben bislang nur begrenzten Einfluss auf Umsatz und Margen. Produktivitätsgewinne, Pricing-Disziplin und Premiumisierung helfen, Ergebnisqualität zu sichern.

Inflation bleibt punktuell - aber beherrschbarKostendruck ist nicht verschwunden, zeigt sich aber selektiv. Viele Unternehmen sichern Rohstoffrisiken ab und geben Preissteigerungen nicht vollständig an Konsumenten weiter. Stattdessen stehen Effizienzprogramme und Mix-Verbesserungen im Vordergrund.

Pricing wird taktischerIn volatilen Phasen liegt der Fokus darauf, keine Kunden zu verlieren. Einstiegspreise, kleinere Verpackungen und gezielte Preissenkungen werden eingesetzt, um Volumen zu stabilisieren. Gleichzeitig investieren Unternehmen in höherwertige Kategorien, etwa im Bereich Beauty, um margenstarke Konsumenten zu erreichen.

KI wird zum strukturellen WettbewerbsvorteilKünstliche Intelligenz wird nicht nur zur Kostensenkung genutzt. Sie verbessert Produktivität, Marketing, Supply-Chain-Planung, Rohstoffabsicherung und Innovationszyklen. Besonders spannend: Neue Produkte können heute in deutlich kürzerer Zeit auf den Markt gebracht werden. Große Unternehmen mit starken Datenbeständen dürften hier strukturell im Vorteil sein.

© 2026 Asset Standard
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.