Frankfurt/Main - Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Börsentag gestartet. Um kurz nach 9:30 Uhr standen rund 24.825 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, das waren 0,3 Prozent mehr als am Vortag.
Nachdem in den vergangenen Tagen deutsche Konjunkturdaten im Vordergrund standen, richten Marktteilnehmer ihren Blick heute auf Veröffentlichungen in den USA. Neben der zweiten Revision des BIP-Wachstums für das zweite Quartal werden die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter veröffentlicht. Diese waren im Vormonat dank eines kräftigen Orderplus bei Boeing um knapp acht Prozent gestiegen. "Im Mai dürfte es bei den Auftragseingängen zu einer Korrektur kommen, da der Flugzeugbauer Boeing nur wenige neue Bestellungen verbuchen konnte", kommentierte die Landesbank Hessen-Thüringen die Marktlage am Donnerstag. "Fraglich ist, ob es ohne den schwankungsanfälligen Transportsektor erneut zu einem Anstieg der Aufträge gekommen ist. Hinweise darauf, dass die US-Industrie unter hohen Energiepreisen oder gestörten Lieferketten gelitten hat, gibt es bislang in der Breite zumindest nicht."
Für Aufmerksamkeit sorgen dabei wohl auch die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die trotz der jüngsten Anstiege weiterhin auf einem insgesamt niedrigen Niveau liegen. "Mit Interesse werden zudem die privaten Konsumausgaben und Einkommen verfolgt, bei denen sich positive Tendenzen abzeichnen", so die Helaba. Für die US-Notenbank von besonderer Bedeutung seien die dazugehörigen PCE-Deflatoren, der Kern-Deflator ist das bevorzugte Inflationsmaß der Fed. Im Mai dürfte es nach Ansicht der Landesbank zu einem weiteren Anstieg gekommen sein, was gegen die von US-Präsident Trump geforderten Zinssenkungen spreche.
Der Ölpreis sank unterdessen weiter deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 72,93 US-Dollar, das waren 81 Cent oder 1,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war etwas schwächer als am Vortag: Ein Euro kostete 1,1353 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8808 Euro zu haben.
Nachdem in den vergangenen Tagen deutsche Konjunkturdaten im Vordergrund standen, richten Marktteilnehmer ihren Blick heute auf Veröffentlichungen in den USA. Neben der zweiten Revision des BIP-Wachstums für das zweite Quartal werden die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter veröffentlicht. Diese waren im Vormonat dank eines kräftigen Orderplus bei Boeing um knapp acht Prozent gestiegen. "Im Mai dürfte es bei den Auftragseingängen zu einer Korrektur kommen, da der Flugzeugbauer Boeing nur wenige neue Bestellungen verbuchen konnte", kommentierte die Landesbank Hessen-Thüringen die Marktlage am Donnerstag. "Fraglich ist, ob es ohne den schwankungsanfälligen Transportsektor erneut zu einem Anstieg der Aufträge gekommen ist. Hinweise darauf, dass die US-Industrie unter hohen Energiepreisen oder gestörten Lieferketten gelitten hat, gibt es bislang in der Breite zumindest nicht."
Für Aufmerksamkeit sorgen dabei wohl auch die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die trotz der jüngsten Anstiege weiterhin auf einem insgesamt niedrigen Niveau liegen. "Mit Interesse werden zudem die privaten Konsumausgaben und Einkommen verfolgt, bei denen sich positive Tendenzen abzeichnen", so die Helaba. Für die US-Notenbank von besonderer Bedeutung seien die dazugehörigen PCE-Deflatoren, der Kern-Deflator ist das bevorzugte Inflationsmaß der Fed. Im Mai dürfte es nach Ansicht der Landesbank zu einem weiteren Anstieg gekommen sein, was gegen die von US-Präsident Trump geforderten Zinssenkungen spreche.
Der Ölpreis sank unterdessen weiter deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 72,93 US-Dollar, das waren 81 Cent oder 1,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war etwas schwächer als am Vortag: Ein Euro kostete 1,1353 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8808 Euro zu haben.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
