FRANKFURT (dpa-AFX) - Negativ ist am Montag letztlich die Reaktion von Anlegern auf vorsichtigere Geschäftsprognosen von Gerresheimer ausgefallen. Unmittelbar nach Veröffentlichung einer Mitteilung stieg der Kurs zwar um fast fünf Prozent auf das bisherige Tageshoch über 27 Euro. Anschließend drehten die Papiere aber wieder ins Minus, das zuletzt acht Prozent bei weniger als 24 Euro betrug.
Der Hersteller von Spezialverpackungen aus Glas und Kunststoff hat sich vorsichtiger zu Umsatz, Profitabilität und freien Barmitteln aus dem operativen Geschäft in diesem Jahr geäußert als bislang. Die Düsseldorfer begründeten dies mit einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld, kundenseitigen Projektverschiebungen und "operativen Herausforderungen".
Die freien Barmittel (Free Cashflow) dürften demzufolge in diesem Jahr mit 50 bis 100 Millionen Euro negativ sein. Ursprünglich hatte Gerresheimer mit einem moderat positiven Free Cashflow gerechnet. Kursbelastend dürfte sich auch die gesenkte Margenprognose auswirken. Den Zielkorridor für die bereinigte operative Marge (Ebitda) senkte das Unternehmen von 18 bis 19 Prozent auf 17 bis 18 Prozent. Laut dem Analysten Christopher Richardson von Jefferies liegt die Konsensschätzung bei 19 Prozent./bek/ag/stk




