Frankfurt/Main - Der Dax ist am Donnerstagmorgen verhalten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.090 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.
"Die sich beschleunigende Korrektur im Halbleitersektor sorgte an der Börse in Südkorea heute mal wieder für eine kurzzeitige Aussetzung des Handels - nicht die erste in diesem volatilen Börsenjahr", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. "Insbesondere die Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix gerieten unter hohen Verkaufsdruck. Metas Markteintritt in das KI-Cloud-Geschäft schürt Sorgen über eine Veränderung der Nachfragesituation im Halbleitersektor und drückt auf die Aktienkurse."
"Der Dax dürfte davon allerdings nur wenig beeinflusst werden, da der Technologieanteil zu gering ist, als dass es den Gesamtmarkt beeinflussen würde. Lediglich die Aktien von Infineon rücken in den Fokus." Die Papiere fanden sich zum Handelsstart am unteren Ende der Kursliste wieder. "In Anbetracht der hohen Bewertungen im Halbleitersektor ist die Stimmung unter den Investoren hochnervös."
Die Anleger fokussierten sich auch deshalb seit einigen Tagen wieder verstärkt auf die zyklischen Branchen und griffen bei den Aktien von BASF, BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen zu. Die Hoffnung auf eine Stabilisierung der deutschen Konjunktur in Kombination mit wieder fallenden Energiepreisen lasse die konjunktursensitiven Sektoren in einem positiveren Licht erscheinen. "Dieser Ansatz wurde in den vergangenen Jahren mehrfach gefahren, und jetzt muss sich zeigen, ob der konjunkturelle Wendepunkt tatsächlich bereits erreicht wurde."
"Am heutigen Handelstag stehen die vorgezogenen US-Arbeitsmarktdaten im Fokus, da die Wall Street morgen feiertagsbedingt geschlossen bleibt. Zusätzlich werden die Auftragseingänge der Industrie in den USA auf Interesse stoßen", sagte Lipkow.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1398 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8773 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte profitieren, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.062 US-Dollar gezahlt (+0,8 Prozent). Das entspricht einem Preis von 114,58 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 70,45 US-Dollar, das waren 112 Cent oder 1,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
"Die sich beschleunigende Korrektur im Halbleitersektor sorgte an der Börse in Südkorea heute mal wieder für eine kurzzeitige Aussetzung des Handels - nicht die erste in diesem volatilen Börsenjahr", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. "Insbesondere die Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix gerieten unter hohen Verkaufsdruck. Metas Markteintritt in das KI-Cloud-Geschäft schürt Sorgen über eine Veränderung der Nachfragesituation im Halbleitersektor und drückt auf die Aktienkurse."
"Der Dax dürfte davon allerdings nur wenig beeinflusst werden, da der Technologieanteil zu gering ist, als dass es den Gesamtmarkt beeinflussen würde. Lediglich die Aktien von Infineon rücken in den Fokus." Die Papiere fanden sich zum Handelsstart am unteren Ende der Kursliste wieder. "In Anbetracht der hohen Bewertungen im Halbleitersektor ist die Stimmung unter den Investoren hochnervös."
Die Anleger fokussierten sich auch deshalb seit einigen Tagen wieder verstärkt auf die zyklischen Branchen und griffen bei den Aktien von BASF, BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen zu. Die Hoffnung auf eine Stabilisierung der deutschen Konjunktur in Kombination mit wieder fallenden Energiepreisen lasse die konjunktursensitiven Sektoren in einem positiveren Licht erscheinen. "Dieser Ansatz wurde in den vergangenen Jahren mehrfach gefahren, und jetzt muss sich zeigen, ob der konjunkturelle Wendepunkt tatsächlich bereits erreicht wurde."
"Am heutigen Handelstag stehen die vorgezogenen US-Arbeitsmarktdaten im Fokus, da die Wall Street morgen feiertagsbedingt geschlossen bleibt. Zusätzlich werden die Auftragseingänge der Industrie in den USA auf Interesse stoßen", sagte Lipkow.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1398 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8773 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte profitieren, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.062 US-Dollar gezahlt (+0,8 Prozent). Das entspricht einem Preis von 114,58 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 70,45 US-Dollar, das waren 112 Cent oder 1,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
