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Asset Standard
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Berenberg: Horizonte Handout Juli 2026

01.07.2026 -

Volkswirtschaft

  • Der Iran-Schock dämpft kurzzeitig die Weltkonjunktur. Es folgt eine schrittweise Rückkehr zu normalem Wachstum.
  • In der Eurozone ist bis zum Herbst mit einer Stagflation zu rechnen, die US-Wirtschaft profitiert derweil weiter vom KI-Boom.
  • Die Leitzinsen dürften zunächst stabil bleiben, sofern die Lage im Nahen Osten nicht erneut eskaliert und die Energiepreise nicht erneut anziehen.

Aktien

  • Globale Leitindizes verbuchen 2026 erneut Kursgewinne, trotz Energie- und Zinsschocks.
  • Starke Unternehmensgewinne, kombiniert mit strukturellen Faktoren, dürften Aktien auch über die kommenden Monate stützen.
  • Volatilität dürfte Anlegern erhalten bleiben - nicht nur wegen der Lage am Golf. Energieaktien bleiben neben KInahen Sektoren essenzielle Portfoliobausteine.

Anleihen

  • Nominal werden sichere Staatsanleihen wieder attraktiver, vorbehaltlich regionaler Unterschiede, erwarteter Inflation und Wechselkursschwankungen.
  • Korrekturen bei europäischen Unternehmensanleihen könnten Einstiegschancen bieten, insbesondere im Hochzinssegment.
  • Generell gilt: Inflation bleibt essenziell, sie frisst Teile der nominalen Erträge auf.

Alternative Investments / Rohstoffe

  • Anhaltendes Angebotsdefizit dürfte Ölpreis auf erhöhtem Niveau halten - auch nachdem das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran unterzeichnet wurde.
  • Strukturelle Treiber für Gold bleiben trotz fragilen Makroumfelds weiterhin intakt.
  • Anhaltende Angebotsknappheit und strukturelle Faktoren dürfte Industriemetalle auch weiterhin stützen.

Währungen

  • Der Euro verlor gegenüber dem Dollar gleich doppelt: Auf der einen Seite zeigte sich die US-Wirtschaft stark. Auf der anderen Seite litt Europa unter dem Energiepreisschock.
  • Abwärtspotenzial des Yen dürfte limitiert sein. Zum einen hat die Bank of Japan jüngst den Leitzins angehoben. Zum anderen stützt das massive Fiskalpaket der Takaichi-Regierung.

Lesen Sie mehr im vollständigen Berenberg Horizonte Handout Kapitalmarktausblick Juli 2026

© 2026 Asset Standard
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.