Die Verschiebung des KNDS-Börsengangs und der holprige Start von SpaceX an der Nasdaq verdeutlichen eine neue Realität: Selbst Unternehmen mit Rekordaufträgen und Milliardenerlösen scheitern daran, Investoren von ihren Bewertungsvorstellungen zu überzeugen. Das IPO-Fenster hat sich 2026 spürbar verengt, das Umfeld für Börsengänge spürbar gelitten.
Von Holger Clemens Hinz
Am 2. Juli 2026 zog der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS die Reißleine. Der Hersteller des Leopard-2-Panzers hat die geplante Doppelnotierung in Frankfurt und Paris auf unbestimmte Zeit vertagt. Als Begründung nannte das Unternehmen die Börsenvolatilität im europäischen Rüstungssektor.
KNDS-Rückzug verschlechtert das Umfeld für Börsengänge
Dabei waren die Vorzeichen für die Rüstungsaktie zuvor gut: KNDS erzielte 2025 einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro, wies einen Auftragsbestand von 33,1 Milliarden Euro aus und generierte einen freien Cashflow von 980 Millionen Euro. Das Problem liegt auf vielmehr der Bewertungsseite. Laut Financial Times gelang es KNDS nicht, institutionelle Investoren von einer Bewertung oberhalb von 12 Milliarden Euro zu überzeugen - angestrebt waren rund 15 Milliarden Euro. Das ...Den vollständigen Artikel lesen ...
Von Holger Clemens Hinz
Am 2. Juli 2026 zog der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS die Reißleine. Der Hersteller des Leopard-2-Panzers hat die geplante Doppelnotierung in Frankfurt und Paris auf unbestimmte Zeit vertagt. Als Begründung nannte das Unternehmen die Börsenvolatilität im europäischen Rüstungssektor.
KNDS-Rückzug verschlechtert das Umfeld für Börsengänge
Dabei waren die Vorzeichen für die Rüstungsaktie zuvor gut: KNDS erzielte 2025 einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro, wies einen Auftragsbestand von 33,1 Milliarden Euro aus und generierte einen freien Cashflow von 980 Millionen Euro. Das Problem liegt auf vielmehr der Bewertungsseite. Laut Financial Times gelang es KNDS nicht, institutionelle Investoren von einer Bewertung oberhalb von 12 Milliarden Euro zu überzeugen - angestrebt waren rund 15 Milliarden Euro. Das ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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