Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 30.07.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Vor China-Exportstopp: Firma könnte sich Zugriff auf 12-Mrd.-$-Chance sichern
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche

WKN: A3ENQ5 | ISIN: DE000A3ENQ51 | Ticker-Symbol: 1SXP
Xetra
30.07.26 | 17:35
22,000 Euro
-0,68 % -0,150
Branche
Pharma
Aktienmarkt
Prime Standard
SDAX
1-Jahres-Chart
SCHOTT PHARMA AG & CO KGAA Chart 1 Jahr
5-Tage-Chart
SCHOTT PHARMA AG & CO KGAA 5-Tage-Chart
RealtimeGeldBriefZeit
21,80021,95021:46
21,80021,95021:39
Dow Jones News
923 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Etwas erholt - Kurssprung bei Schott Pharma dank Ausblick

DJ MÄRKTE EUROPA/Etwas erholt - Kurssprung bei Schott dank Ausblick

DOW JONES--Mit einem positiven Start in den Donnerstag zeigen sich Europas Börsen. Der DAX legt um 0,5 Prozent auf 25.033 Punkte zu und macht damit aber nur einen kleinen Teil der Vortagesverluste wett. Der Euro-Stoxx-50 steigt um 0,8 Prozent auf 6.256 Zähler. Die Ölpreise hatten bereits am Vorabend begonnen, von ihren Tageshochs zurückzukommen. Am Morgen halten sie das etwas tiefere Niveau. Die USA griffen in der Nacht zwar wieder Ziele im Iran an, US-Präsident Trump dämpfte am Vortag aber seine Aussagen zum Ende eines Waffenstillstands und sprach davon, keine vollständige Wiederaufnahme des Krieges zu planen.

Händler sprechen davon, dass die Märkte die fragile Lage im Nahen Osten davor viel zu selbstgefällig behandelt hätten. Neue Risiken gebe es nicht, mit dem Kursrutsch am Vortag seien nur die schon immer bestehenden Risiken wieder realistisch bewertet worden.

Vivek Dhar, Analyst für Bergbau- und Energierohstoffe bei der Commonwealth Bank of Australia, meint dazu: "Die Ölmärkte waren nach der Unterzeichnung des Memorandums am optimistischsten", sie hätten danach gleich wieder auf die Rückkehr zu einem Überangebot geblickt. Daher dürften die Brent-Öl-Futures in den kommenden Tagen am stärksten zulegen, falls der Öltankerverkehr durch die Meerenge wieder zurückgehen sollte.

Inflation steht neben dem Ölpreisanstieg auch mit dem Fed-Protokoll im Fokus. Es zeigt eine geteilte Meinung der Notenbanker zu weiteren Zinserhöhungen. Als bemerkenswert bezeichnen Händler die Hinweise auf "KI-Inflation", also die zunehmende Ansteckung der Preise für Endverbraucher durch den enormen Preisanstieg bei Chips und Speicherbausteinen. Von der Societe Generale heißt es, das Protokoll deute auf eine restriktive Haltung der Notenbank. Dennoch sei eine unmittelbare Zinserhöhung im Juli angesichts des schwächeren US-Arbeitsmarktberichts für Juni weniger wahrscheinlich.

Positive Inflationssignale kommen derweil aus China: Dort stiegen die Produzentenpreise um 4,1 Prozent zum Vorjahr an und deuten auf eine Belebung der chinesischen Wirtschaft mit künftig steigenden Industriegewinnen. Dies ist erst der vierte Monat in Folge mit wieder gestiegenen Preisen. Davor war China seit 2022 in einer Deflation.

Wichtige Konjunkturdaten stehen indes nicht an. Die EZB veröffentlicht nach der Fed ihr Protokoll von der vergangenen Sitzung Mitte Juni, in den USA werden die wöchentlichen Erstanträge vorgelegt.

Im Fokus des Marktes steht Volkswagen mit ihrer Aufsichtsratsitzung. Hier könnte im Tagesverlauf über Werksschließungen entschieden werden. Die Aktien geben 0,1 Prozent ab. Dazu gibt es schon einige Geschäftszahlen. Beim Optiker Fielmann werden die Geschäftszahlen als ordentlich bezeichnet. Nur der Ausblick sei einen Tick gedämpfter ausgefallen wegen der schlechten Verbraucherstimmung in Deutschland. Die Aktien tendieren 0,1 Prozent leichter.

Sehr positiv kommt die erhöhte Prognose von Schott Pharma an. Hier wird mit höherem Umsatz und erhöhter Marge gerechnet. Dazu kommt noch eine Hochstufung durch RBC Capital. Der Kurs springt um 14,9 Prozent nach oben. Beim schweizerischen Schokoladenhersteller Barry Callebaut sieht es indes durchwachsen aus: Die vorausgegangene Explosion der Schokoladenpreise hat den Absatz auf Jahressicht deutlich fallen lassen. Ein Lichtblick war aber das jüngste Quartal mit einer leichten Erholung. Die Aktien geben 0,4 Prozent nach.

Auch Umstufungen sorgen für kräftige Bewegung: Bei Siltronic hat Exane BNP auf "Outperform" nach "Neutral" erhöht. Zusammen mit der marktbreiten Erholung europäischer Chip-Aktien springen die Titel daher um 9,3 Prozent nach oben. In Wien geht es für Erste Group um 2,3 Prozent höher, nachdem die Aktien mit "Kaufen" durch Goldman Sachs aufgenommen wurden.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      6.255,92  +0,8   51,01    6.204,91    8,0 
Stoxx-50        5.363,60  +0,3   14,08    5.349,52    9,1 
DAX          25.032,79  +0,5   135,34    24.897,45    2,2 
MDAX          31.789,55  +0,9   273,20    27.039,42    3,8 
TecDAX         3.775,53  +0,8   29,59    3.091,28    4,2 
SDAX          18.113,17  +1,1   191,65    13.062,07    5,5 
FTSE          10.445,28  -0,4   -43,76    10.489,04    5,2 
CAC           8.293,71  +0,5   41,05    8.252,66    1,8 
SMI          14.201,12  +0,2   26,77    14.174,35    7,0 
ATX           6.465,00  +1,4   88,44    6.376,56    21,3 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:12 
EUR/USD          1,1436  +0,2   0,0022     1,1414   1,1406 
EUR/JPY          185,69  +0,0   0,0800     185,61  185,5000 
EUR/CHF          0,9226  -0,0  -0,0003     0,9229   0,9228 
EUR/GBP          0,8518  -0,1  -0,0008     0,8526   0,8532 
USD/JPY          162,36  -0,1  -0,2200     162,58  162,6100 
GBP/USD          1,3421  +0,3   0,0035     1,3386   1,3366 
USD/CNY          6,795  -0,1  -0,0075     6,8025   6,8025 
USD/CNH          6,7982  -0,1  -0,0080     6,8062   6,8088 
AUS/USD          0,6934  +0,1   0,0006     0,6928   0,6920 
Bitcoin/USD      62.820,02  +1,2   746,29    62.073,73 61.626,47 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         73,05  -0,6   -0,47      73,52 
Brent/ICE         77,91  -0,1   -0,11      78,02 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.104,41  +0,7   28,09    4.076,32 
Silber           59,07  +1,3    0,78      58,30 
Platin         1.612,22  +2,2   33,97    1.578,25 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/flf

(END) Dow Jones Newswires

July 09, 2026 03:35 ET (07:35 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.