DJ Astrazeneca verfehlt in Wainua-Studie primäres Ziel
Von Andrea Figueras
DOW JONES--Astrazeneca hat in einer Studie mit dem Medikament Wainua bei einer seltenen Art von Herzerkrankung das primäre Ziel verfehlt. Wie der britische Pharmakonzern mitteilte, wurde Wainua im Allgemeinen gut vertragen. Das Sicherheitsprofil stimme mit früheren Ergebnissen überein. Das Medikament habe jedoch den primären Wirksamkeitsendpunkt im Vergleich zu einem Placebo bei der Behandlung der Transthyretin-Amyloid-Kardiomyopathie nicht erreicht.
Die Transthyretin-Amyloid-Kardiomyopathie ist eine unterdiagnostizierte und potenziell tödliche Erkrankung des Herzmuskels. Dabei lagert sich ein Protein namens Transthyretin im Herzen, in den Nerven und anderen Organen ab.
Die Studie untersuchte die Rolle von Wainua, einer Gen-Silencing-Behandlung, zusätzlich zur aktuellen Standardversorgung. Ziel war die Verringerung wiederkehrender kardiovaskulärer Ereignisse und der Sterblichkeit. Die zusätzliche Gabe von Wainua brachte laut Astrazeneca keinen statistisch signifikanten Nutzen.
Die Daten des Unternehmens für Pipeline-Medikamente außerhalb des Onkologie-Kerngeschäfts, einschließlich Wainua, stehen unter Beobachtung, da diese das Geschäft ankurbeln sollen. Analysten von Jefferies hatten erwartet, dass der mögliche Eintritt von Astrazeneca in den Markt für Herzerkrankungen ein Umsatzpotenzial von 5 Milliarden US-Dollar oder mehr eröffnen könnte.
Astrazeneca und Ionis entwickeln und vermarkten Wainua gemeinsam in den USA. Astrazeneca besitzt die exklusiven Vermarktungs- und Entwicklungsrechte für den Rest der Welt.
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