Die BASF Aktie steht erneut im Fokus der Anleger. Während der Chemiekonzern den Ausbau seiner Präsenz in China erfolgreich vorantreibt, arbeitet das Management gleichzeitig an umfangreichen Kostensenkungen in Europa. Die Kombination aus internationalem Wachstum, Restrukturierung und einer im Branchenvergleich attraktiven Bewertung macht die Aktie derzeit besonders interessant.
- BASF WKN: BASF11 - ISIN: DE000BASF111 - Ticker: BAS
?? Aktien News: 3 Key Takeaways
- BASF setzt auf Wachstum in China: Der neue Verbundstandort soll ab 2027 einen positiven Ergebnisbeitrag liefern und blieb sogar unter dem geplanten Budget.
- Kostensenkungen bleiben ein Kernthema: Bis Ende 2026 sollen Einsparungen von rund 1,9 Mrd. EUR realisiert werden, um insbesondere den Standort Ludwigshafen wieder wettbewerbsfähiger zu machen.
- Charttechnisch entscheidet die SMA200: Kann sich die BASF Aktie über dieser wichtigen Unterstützung behaupten, steigen die Chancen auf eine Erholung.
Fundamentaldaten der BASF Aktie
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Aktueller Kurs | 47,70 EUR |
| Marktkapitalisierung | 42,42 Mrd. EUR |
| Umsatz 2025 | 59,66 Mrd. EUR |
| Eigenkapitalquote | 45,47% |
| KGV 2026* | 19,43 |
| 4-Wochen-Performance | -10,91% |
| Bewertung | Stark unterbewertet |
| Dividendenrendite 2026* | 4,75% |
| Branche | Chemie |
*Prognose
BASF zieht positive Bilanz zum neuen China-Standort
Rund drei Monate nach der Eröffnung des neuen Verbundstandorts in China fällt das erste Fazit des Managements positiv aus. Zwar dürfte das Werk im laufenden Jahr noch einen Verlust erwirtschaften, ab 2027 erwartet BASF jedoch einen positiven Ergebnisbeitrag. Besonders erfreulich aus Unternehmenssicht:
- Der Standort wurde planmäßig fertiggestellt.
- Die Baukosten von insgesamt 8,7 Mrd. EUR blieben unter Budget.
- Bereits kurz nach Inbetriebnahme wurden mehr als 30 Produktlinien ausgeliefert.
- Der Standort verzeichnete bereits nahezu zwei profitable Betriebsmonate.
Kernstück der Anlage in Zhangjiang ist ein moderner Steamcracker, der Rohbenzin mithilfe von Wasserdampf in chemische Grundstoffe zerlegt. Rund 2.000 Mitarbeiter sind dort beschäftigt.
Sparprogramm soll Wettbewerbsfähigkeit erhöhen
Parallel zum Ausbau in Asien setzt BASF den Konzernumbau konsequent fort. Besonders der Standort Ludwigshafen bleibt eine Herausforderung. Die Beschäftigtenzahl wurde innerhalb eines Jahres von rund 33.370 auf etwa 30.000 reduziert. Gleichzeitig sollen bis Ende 2026 Einsparungen von rund 1,9 Mrd. EUR erzielt werden. Das Gesamtziel liegt bei 2,3 Mrd. EUR.
Geplant sind unter anderem:
- weitere Standardisierung von Prozessen,
- stärkere Automatisierung,
- Digitalisierung zentraler Abläufe,
- Bündelung von Konzernfunktionen,
- Auslagerung einzelner IT-, Finanz- und HR-Dienstleistungen nach Indien.
Das Management geht davon aus, dass diese Maßnahmen die Profitabilität langfristig deutlich verbessern können....
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