Osnabrück (ots) -
Vor der Sitzung des VW-Aufsichtsrates zur Entscheidung über die geplanten Werksschließungen kritisiert Luigi Pantisano den Konzernvorstand. "Die Beschäftigten sind wütend und das zurecht. Sie erwirtschaften die Gewinne, die VW immer noch täglich einfährt", sagte der Vorsitzende der Linkspartei der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz).
Die Belegschaft habe sich auf den Wandel des Konzerns eingestellt. "Alles, was sie brauchen, ist ein Plan. Aber das Management kennt keine Verantwortung für die Arbeiterinnen und Arbeiter, die seine Vorstandsboni erarbeiten. Sie fühlen sich nur den Aktionären verantwortlich", so Pantisano gegenüber noz.
Es mache ihn "zornig", dass die Bundesregierung "mit diesem Management gegen die arbeitenden Menschen gemeinsame Sache macht", sagte Pantisano noz mit Verweis auf die Reformpläne der Berliner Koalition. Der Staat habe "eine verdammte Verantwortung für all die Menschen, die an diesen Werken hängen." Für eine "kraftvolle Kampfansage" gegen eine "profitgierige Konzernspitze und eine ignorante Politik" habe er deshalb an der Kundgebung der Beschäftigten vor dem VW-Werk in Salzgitter teilgenommen.
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/58964/6311656
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Die Belegschaft habe sich auf den Wandel des Konzerns eingestellt. "Alles, was sie brauchen, ist ein Plan. Aber das Management kennt keine Verantwortung für die Arbeiterinnen und Arbeiter, die seine Vorstandsboni erarbeiten. Sie fühlen sich nur den Aktionären verantwortlich", so Pantisano gegenüber noz.
Es mache ihn "zornig", dass die Bundesregierung "mit diesem Management gegen die arbeitenden Menschen gemeinsame Sache macht", sagte Pantisano noz mit Verweis auf die Reformpläne der Berliner Koalition. Der Staat habe "eine verdammte Verantwortung für all die Menschen, die an diesen Werken hängen." Für eine "kraftvolle Kampfansage" gegen eine "profitgierige Konzernspitze und eine ignorante Politik" habe er deshalb an der Kundgebung der Beschäftigten vor dem VW-Werk in Salzgitter teilgenommen.
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