Anzeige
❌
Mehr »
Freitag, 30.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Tiefsee-Explorer bricht Chinas Kobalt-Monopol
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Asset Standard
703 Leser
Artikel bewerten:
(2)

DJE: Monatsrückblick Juni 2026

09.07.2026 -

EZB und US-Notenbank gehen unterschiedliche Wege

Der Iran-Konflikt entspannte sich im Monatsverlauf, weil die diplomatischen Signale konkreter wurden. Im Mittelpunkt stand die Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (MoU), das den begonnenen Deeskalationsprozess politisch untermauerte und den Märkten eine belastbare Grundlage für die Erwartung weiterer Gespräche gab.

Die Aktienmärkte zeigten sich im Monatsverlauf in der Breite widerstandsfähig. Die Bewegungen waren uneinheitlich und gekennzeichnet durch Rotationen. Zu Monatsbeginn hielt sich besonders der US-Aktienmarkt zunächst gut, dennoch zeigte sich eine erhöhte Anfälligkeit der stark gelaufenen Technologiewerte.

Die US-Notenbank (Fed) beließ die Leitzinsen im Juni unverändert, signalisierte aber, dass sie angesichts des erhöhten Preisniveaus derzeit keinen Spielraum für eine rasche Lockerung sieht und kurzfristig stärker in Richtung Inflationsabsicherung denkt. Im Mai lag die Inflation bei 4,2% (Vormonat: 3,8%). Allerdings fielen die jüngsten Arbeitsmarktdaten schwächer aus, und die Inflationserwartungen kamen zuletzt wieder zurück. Mit Blick auf den weiteren Jahresverlauf besteht daher die Möglichkeit, dass die Fed ihre Aufmerksamkeit wieder mehr auf die wirtschaftliche Entwicklung richtet und die Leitzinsen in einem Schritt bis Jahresende senken könnte.

Der EZB-Rat erhöhte dagegen die Leitzinsen, wie vom Markt erwartet, um 25 Basispunkte auf 2,25% (Einlagefazilität) und reagierte damit auf breiteren Inflationsdruck sowie angehobene Inflationsprojektionen. Die Inflationsprognose für 2026 wurde auf 3,0 % erhöht und die Wachstumserwartung auf 0,8 % gesenkt. Damit priorisiert die Geldpolitik die Preisstabilität, obwohl die Realwirtschaft an Dynamik verliert. Für europäische Risikoanlagen bedeutet das tendenziell Gegenwind über Bewertungs- und Finanzierungskanäle.

An den Rentenmärkten für Staatspapiere in den USA und Deutschland entwickelten sich die Renditen im Monatsvergleich uneinheitlich. Die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen stiegen zum Monatsultimo um 3 Basispunkte und schlossen bei 4,46%. Die Renditen der 10-jährigen deutschen Bundesanleihen fielen dagegen um 8 Basispunkte von 2,94% auf 2,86%. Die Rendite 10-jähriger italienischer Staatsanleihen fiel um 2 Basispunkte auf 3,63%.

Bei den Unternehmensanleihen gab es auch ein uneinheitliches Bild. Die Rendite von Euro-Anleihen mit Investment Grade ging von 3,48% auf 3,46% zurück, und die Rendite von in US-Dollar denominierten Unternehmensanleihen mit Investment Grade stieg von 5,13% auf 5,20%. Im High-Yield-Segment stiegen bei US-Dollar-Unternehmensanleihen die Renditen um 20 Basispunkte auf 7,16% und bei in Euro notierten Papieren um 5 Basispunkte auf 5,86%.

Der Goldpreis zeigte sich im Juni deutlich schwächer und fiel um 11,6% auf 4.007 US-Dollar pro Unze. Der US-Dollar verbesserte sich gegenüber dem Euro um 2,0% auf 1,142.

Rechtlicher HinweisDies ist eine Marketing-Anzeige. Alle hier veröffentlichten Angaben dienen ausschließlich Ihrer Information und stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung dar. Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen geben die aktuelle Einschätzung der DJE Kapital AG wieder. Diese können sich jederzeit, ohne vorherige Ankündigung, ändern. Alle getroffenen Angaben sind mit Sorgfalt entsprechend dem Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Erstellung gemacht worden. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch keine Gewähr und keine Haftung übernommen werden.

© 2026 Asset Standard
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und die möglichen Gewinner der zweiten Öl-Welle entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.