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Kornelius Purps (antea): Trump, nimm die Rote Karte zurück, sonst...

10.07.2026 -

"Sollte Donald Trump nicht gleich wieder platzverweisverdächtig dazwischen grätschen…" So lautete vor einer Woche meine Bedingung für eine Fortsetzung der DAX-Rallye. Aber Trump grätscht irgendwie immer dazwischen. So auch dieses Mal: Am Dienstag starteten die USA neue Angriffe gegen Ziele in Iran und am Mittwoch erklärte Trump die vorläufige Friedensvereinbarung für obsolet. Damit war die DAX-Rallye perdu. Man kann immerhin konstatieren, dass die Finanzmärkte die erneute Zuspitzung der Lage in der Golfregion jenseits einer ersten Schockreaktion ziemlich gelassen verfolgen. Der S&P 500 beispielsweise schloss am gestrigen Donnerstag bereits wiederhöher als am Montag. Was aber würde passieren, sollten die Märkte doch noch eine Golfkriseneskalationsreaktion zeigen? Nachfolgend eine Projektion. (Hinweis: Eine Projektion ist keine Prognose!)

Am 28. Februar begannen die Kampfhandlungen in der Golfregion. Der DAX verlor anschließend innerhalb von dreieinhalb Wochen 13,5 Prozent. Es dauerte bis zum 25. Mai, bis sich das Börsenbarometer erholt und sein Kursniveau von Ende Februar wieder erreicht hatte.

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Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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