Frankfurt/Main - Der Dax ist am Montag kaum verändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.825 Punkten berechnet, 0,02 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten RWE, Siemens Energy und Fresenius, am Ende MTU, Vonovia und Continental.
"Ein erneuter Ölpreisanstieg und neue Sorgen um eine Eskalation in Nahost belasten die Börsenstimmung zu Wochenbeginn", sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. "Die Anleger haben auf eine Art Reaktionsmodus umgeschaltet: Aktien werden nicht präventiv verkauft, aber die Bereitschaft zur Abgabe von Stücken ist gesetzt, wenn die Quartalszahlen oder Nachrichten aus Nahost nicht passen." Gleichwohl bleibe die Bereitschaft zum Aufbau neuer spekulativer Positionen begrenzt.
"Die Eskalation in Nahost verunsichert die Marktteilnehmer, die bereits mit der Frage zu kämpfen haben, ob die Milliardeninvestitionen der großen Techkonzerne überhaupt die Renditen erwirtschaften werden, die in den Kursen eingepreist worden sind", so Stanzl. Die anstehende Berichtssaison werde zu einem Gradmesser dafür werden, ob die Kurse bereits zu stark gefallen seien oder nicht, um die fundamentalen Entwicklungen im Sektor zu reflektieren.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1439 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8742 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 90,91 US-Dollar; das waren 3,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
"Ein erneuter Ölpreisanstieg und neue Sorgen um eine Eskalation in Nahost belasten die Börsenstimmung zu Wochenbeginn", sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. "Die Anleger haben auf eine Art Reaktionsmodus umgeschaltet: Aktien werden nicht präventiv verkauft, aber die Bereitschaft zur Abgabe von Stücken ist gesetzt, wenn die Quartalszahlen oder Nachrichten aus Nahost nicht passen." Gleichwohl bleibe die Bereitschaft zum Aufbau neuer spekulativer Positionen begrenzt.
"Die Eskalation in Nahost verunsichert die Marktteilnehmer, die bereits mit der Frage zu kämpfen haben, ob die Milliardeninvestitionen der großen Techkonzerne überhaupt die Renditen erwirtschaften werden, die in den Kursen eingepreist worden sind", so Stanzl. Die anstehende Berichtssaison werde zu einem Gradmesser dafür werden, ob die Kurse bereits zu stark gefallen seien oder nicht, um die fundamentalen Entwicklungen im Sektor zu reflektieren.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1439 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8742 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 90,91 US-Dollar; das waren 3,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
