Berlin - FDP-Chef Wolfgang Kubicki hat die offenbar bevorstehende Umbildung im Kabinett von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kritisiert. Sollte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) tatsächlich ins Kanzleramt wechseln und CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann das Ressort übernehmen, sei dies politisch kaum nachvollziehbar, sagte Kubicki den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).
"Die Gesundheitsministerin auszuwechseln, bevor sie die praktische Umsetzung ihrer frisch durch das Parlament gebrachten Reform unter Beweis stellen kann, ist politisch nur dann nicht völlig irrational, wenn man sich vor Augen führt, wie sehr Friedrich Merz mit dem Rücken zur Wand steht", erklärte Kubicki.
Mit Blick auf Linnemann äußerte er sich zugleich bedauernd. Um Carsten Linnemann tue es ihm leid. Er habe als Generalsekretär zumindest rhetorisch die Grundüberzeugungen seiner Partei und ihrer Wählerschaft hochgehalten. In dieser "sozialdemokratisch dominierten Koalition" werde er vermutlich wenig Freude haben, so Kubicki.
Hintergrund sind Medienberichte, wonach Warken ins Bundeskanzleramt wechseln und Linnemann das Amt des Bundesgesundheitsministers übernehmen könnte. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es bislang nicht.
"Die Gesundheitsministerin auszuwechseln, bevor sie die praktische Umsetzung ihrer frisch durch das Parlament gebrachten Reform unter Beweis stellen kann, ist politisch nur dann nicht völlig irrational, wenn man sich vor Augen führt, wie sehr Friedrich Merz mit dem Rücken zur Wand steht", erklärte Kubicki.
Mit Blick auf Linnemann äußerte er sich zugleich bedauernd. Um Carsten Linnemann tue es ihm leid. Er habe als Generalsekretär zumindest rhetorisch die Grundüberzeugungen seiner Partei und ihrer Wählerschaft hochgehalten. In dieser "sozialdemokratisch dominierten Koalition" werde er vermutlich wenig Freude haben, so Kubicki.
Hintergrund sind Medienberichte, wonach Warken ins Bundeskanzleramt wechseln und Linnemann das Amt des Bundesgesundheitsministers übernehmen könnte. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es bislang nicht.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
