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Woche der Wahrheit: Zittern bei Amazon, kühle Köpfe bei Vertiv, strahlende Aussichten bei American Atomics

Diese Woche wird abgerechnet. Zwei Tech-Aktien, zwei Termine, eine Frage: Wie teuer darf künstliche Intelligenz sein? Vor allem bei Amazon macht sich im Vorfeld der Quartalszahlen am kommenden Donnerstag Nervosität breit. Nach den Alphabet-Ergebnissen der Vorwoche scheint klar: Wer viel in KI-Infrastruktur und Rechenzentren investiert, wird abgestraft. Was bei Amazon als Milliardenposten in der Ausgabenzeile steht, landet beim Kühlungsspezialisten Vertiv als Auftrag in den Büchern. Entsprechend gelassen fällt dort der Blick auf die Zahlen aus, die für Mittwoch erwartet werden. Im Hintergrund lauert zudem ein dritter Wert, den bislang kaum jemand auf dem Zettel hat: American Atomics. Noch ist der Uran-Explorer aus Kanada an der Börse kaum mehr wert als ein mittelständischer Handwerksbetrieb - und könnte doch zum Zünglein an der Waage für jene Reaktoren werden, mit denen die Technologiekonzerne ihre Rechenzentren versorgen.

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

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