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Kornelius Purps (antea): Mit einem $100-Ölfass in den Sommer

24.07.2026 -

Mit einem $100-Ölfass in den Sommer

Die Wolken am Finanzmarkthimmel werden dieser Tage wieder etwas dunkler. Zeit, mal eine Pause einzulegen. Drei Sorgenthemen nehme ich in die Sommerpause mit: Werden sich die KI-Investitionen jemals rentieren? Wie hoch steigen die Anleiherenditen noch? Und was bedeutet ein dreistelliger Ölpreis? Ursächlich für den jüngsten Ölpreisanstieg auf mehr als einhundert US-Dollar je Fass (Brent) war - wie drückt man es diplomatisch aus - eine Verschärfung der logistischen Herausforderungen in der Golfregion. Neben der Straße von Hormus droht nun auch die "Ausweichroute" durch die Straße von Bab El-Mandeb für Frachtschiffe unpassierbar zu werden. Anlass genug, mal in die Vergangenheit zu schauen, um herauszufinden, inwieweit ein steiler Ölpreisanstieg typische Kursmuster in anderen Finanzmarktsegmenten nach sich zieht.

Wer nicht direkt oder indirekt in Rohstoffen investiert ist, wird in steigenden Rohölnotierungen nur wenig Vorteile erkennen. In meiner heutigen Untersuchung schaue ich auf Ansteckungseffekte steiler Ölpreisanstiege in diesem Jahrtausend. In diesen Zeitraum fallen vier solche Episoden, wie die folgende Grafik hervorhebt.

Klicken Sie hier, um den vollständigen Beitrag zu lesen.

© 2026 Asset Standard
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.