Anzeige
❌
Mehr »
Freitag, 30.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Tiefsee-Explorer bricht Chinas Kobalt-Monopol
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Asset Standard
744 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Dr. Felix Schmidt (Berenberg): Kurzkommentar zur Fed-Sitzung

27.07.2026 -

Fed vor Zinspause, aber Inflationsrisiken durch Iran-Krieg schwelen weiter

Dass die Inflationsrate in den USA im Juli stärker gesunken ist als erwartet, hat etwas den Druck von der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) genommen, die Geldpolitik unmittelbar zu straffen. Bei ihrer Sitzung am 29. Juli 2026 wird die Fed die Leitzinsspanne daher höchstwahrscheinlich auf dem aktuellen Niveau von 3,5 bis 3,75 Prozent belassen.

Spannend bleibt jedoch, wie es mit der US-Geldpolitik bis Jahresende weitergeht. Der neue Fed-Präsident Kevin Warsh wird sich bei der Pressekonferenz aber erneut schmallippig zeigen. Es gehört schließlich zu seinem neuen Führungsstil, den Finanzmärkten im Voraus keine Signale oder konkrete Versprechen über zukünftige Zinsentscheidungen zu geben.

Ob die Inflationsrate erneut ansteigen wird und wie die Fed vorgehen wird, hängt stark von der Entwicklung im Iran-Krieg ab. Die erneute Eskalation hat zuletzt zu einem starken Anstieg der Ölpreise geführt. Dadurch sind auch die Treibstoffpreise in den USA im Durchschnitt wieder auf über vier Dollar pro Gallone gestiegen, nachdem sie Anfang Juli noch bei 3,80 Dollar pro Gallone lagen. Diese Preissteigerungen an den Tankstellen verärgern die Wähler und erhöhen den Druck auf Präsident Trump, einen Ausweg aus dem Iran-Krieg zu finden. Trump würde schon seit Langem gerne selbst den Leitzins festlegen. Jetzt hätte er durch einen Waffenstillstand zumindest die Chance, eine weitere Straffung der Geldpolitik durch die Fed zu verhindern.

© 2026 Asset Standard
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und die möglichen Gewinner der zweiten Öl-Welle entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.