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Q2 2026 Presse- und Quartalsmitteilung GÖPPINGEN, 28. Juli 2026 TeamViewer Q2 2026: Trendwende im DEX-Geschäft, TeamViewer-ONE-Plattform mit gutem Momentum, Prognose für Gesamtjahr bestätigt
Oliver Steil, TeamViewer CEO "Unser Geschäft hat einen Wendepunkt erreicht: Wir sehen wie erwartet eine Trendwende im DEX-Geschäft und eine Stabilisierung im SMB-Segment", sagte Oliver Steil. "Unsere Maßnahmen greifen und unsere langfristige Strategie fängt an Früchte zu tragen. Die Kundenabwanderung im DEX-Geschäft liegt jetzt auf dem niedrigsten Niveau seit der Akquisition von 1E, und große Enterprise-Kunden haben sich mit mehrjährigen Vertragsverlängerungen erneut für unsere DEX-Plattform entschieden. Mehrere strategisch wichtige Kunden sind auf TeamViewer ONE umgestiegen - ein starkes Zeichen für die Attraktivität unserer Plattform. Dazu kommen auch die jüngsten Auszeichnungen und Anerkennungen führender Branchenanalysten, sowie unsere strategische Partnerschaft mit ServiceNow. Diese langfristige Kooperation ist auf Investitionen und Wachstum ausgerichtet. Gemeinsam werden wir die Entwicklung zu immer autonomeren IT-Prozessen aktiv vorantreiben und mitgestalten. Mit diesem Rückenwind sind wir auf gutem Weg, im zweiten Halbjahr eine Wachstumsbeschleunigung zu erreichen, und bestätigen unsere Prognose für das Gesamtjahr." Mark Banfield, TeamViewer CRO "Das zweite Quartal liefert klare Belege dafür, dass unsere Plattformstrategie zunehmend an Dynamik gewinnt", sagte Mark Banfield. "Die Nutzung von TeamViewer ONE nimmt weiterhin stark zu und das Produkt entwickelt sich zu einem wichtigen Wachstumstreiber. Das Wachstum wurde vor allem durch den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen getrieben, aber auch durch Upselling auf unsere integrierte Plattform, da Kunden die Zahl der Anbieter reduzieren und unsere Vision von Autonomous Endpoint Management teilen. Die Trendwende im DEX-Geschäft und die starke Nachfrage nach TeamViewer ONE führten in unserem obersten Enterprise-Segment zu einem währungsbereinigten ARR-Wachstum von 11 % gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig hat sich die Kundenabwanderung im SMB-Segment im Juni wie erwartet stabilisiert, und die temporären Auswirkungen unserer strategischen Kurskorrekturmaßnahmen nehmen weiter ab. Genau diesen Fortschritt im operativen Geschäft haben wir angekündigt und liefern ihn nun konsequent." Michael Wilkens, TeamViewer CFO "Mehrere wichtige Frühindikatoren für künftiges Wachstum haben sich im zweiten Quartal sehr erfreulich entwickelt", sagte Michael Wilkens. "Während das Umsatzwachstum im zweiten Quartal noch von den bereits angekündigten Faktoren beeinflusst wurde, zeigen operativ wichtige Kennziffern allesamt in die richtige Richtung. Hierzu zählen das Enterprise-ARR-Wachstum, die Enterprise Net Retention Rate (NRR), die Verbreitung von TeamViewer ONE sowie die Kundenentwicklung im SMB-Segment. Die Entwicklung dieser Frühindikatoren bestärkt uns in der Erwartung, dass sich das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte beschleunigt. Wir bestätigen daher unsere Prognose für das Gesamtjahr 2026 mit einem Umsatzwachstum von 0 % bis 3 % auf Basis konstanter Währungen sowie einer bereinigten EBITDA-Marge von rund 43 %. Gleichzeitig haben wir unsere Finanzierungssituation noch weiter gestärkt. Im Laufe des Quartals haben wir die Laufzeit unserer revolvierenden Kreditfazilität in Höhe von 75 Mio. € erfolgreich bis 2031 verlängert, eine neue bilaterale Kreditvereinbarung über 40 Mio. € gesichert und die Platzierung eines neuen Schuldscheindarlehens initiiert. Dadurch erhöhen wir unsere Flexibilität weiter und schaffen eine solide Grundlage, um künftiges Wachstum zu finanzieren und so die Verschuldung weiter zurückzufahren." Q2 2026 Ergebnisse auf einen Blick (Konzern, ungeprüft)
Unternehmensentwicklung Plan wird umgesetzt, Dynamik nimmt zu Das zweite Quartal lieferte die Fortschritte, die das Management zu Jahresbeginn angekündigt hatte. Das DEX-Geschäft hat die Trendwende vollzogen, TeamViewer ONE setzte seine dynamische Entwicklung fort, das Wachstum im Enterprise-Geschäft nahm weiter zu und die Kundenabwanderung im SMB-Segment stabilisierte sich zum Quartalsende wie erwartet. Der Umsatz als nachlaufender Indikator spiegelt zwar weiterhin die bekannten Bremsfaktoren wider, gleichzeitig haben sich die zentralen Wachstumstreiber für die zweite Jahreshälfte über das Quartal hinweg positiv entwickelt. Die strategische Partnerschaft mit ServiceNow sowie eine Reihe von Auszeichnungen und Anerkennungen führender Branchenanalysten stärken TeamViewers strategische Position und schaffen die Voraussetzungen für die erwartete Wachstumsbeschleunigung in der zweiten Jahreshälfte 2026. Erfolgreiche Trendwende bei DEX Das DEX-Geschäft hat die Trendwende vollzogen. Die Kundenabwanderung erreichte den niedrigsten Stand seit der Akquisition von 1E, während bedeutende Enterprise-Kunden ihre langfristige Bindung an die Plattform durch mehrjährige Vertragsverlängerungen und -erweiterungen bekräftigten. Dazu zählen unter anderem zwei führende internationale Finanzdienstleister, eine große US-Krankenhauskette sowie eine der weltweit größten Fluggesellschaften. Mehrere TeamViewer-Kunden entschieden sich darüber hinaus für den Umstieg auf TeamViewer ONE. Damit zeigt sich die strategische Logik hinter der 1E-Akquisition zunehmend auch in konkreten Vertragsabschlüssen: Unternehmen setzen verstärkt auf TeamViewers integrierte Plattform für Autonomous Endpoint Management (AEM). TeamViewer ONE verzeichnet starkes Wachstum TeamViewer ONE entwickelt sich weiterhin sehr dynamisch und wächst schneller als jede zuvor eingeführte TeamViewer-Lösung. Die Plattform ist der zentrale Treiber des zweistelligen Wachstums im obersten Enterprise-ARR-Segment. Maßgeblich dazu beigetragen haben bedeutende Neukundengewinne, darunter ein führendes internationales Unternehmen für Luftfahrttechnologie, sowie eine zunehmende Upselling-Dynamik sowohl im Enterprise- als auch im SMB-Geschäft. Kunden über alle Segmente hinweg konsolidieren zunehmend isolierte Einzellösungen auf einer einheitlichen, KI-gestützten Plattform für automatisierte Fehlerbehebung. Dies bestätigt das Marktpotenzial, für das TeamViewer ONE entwickelt wurde. KI gewinnt weiter an Dynamik Zum Stichtag 25. Juli 2026 haben bereits rund 49 Tausend Kunden mindestens eine der KI-Funktionen von TeamViewer genutzt - nahezu doppelt so viele wie die 26 Tausend Kunden zum Ende des ersten Quartals. Allein im Juni wurden mit Unterstützung von KI mehr als 516 Tausend Remote-Support-Sitzungen zusammengefasst, wodurch die Gesamtzahl auf über 2,8 Millionen anstieg. Jede dieser Sessions erweitert TeamViewers proprietäre Wissensbasis und stärkt damit einen strukturellen Datenvorteil für die Entwicklung innovativer Lösungen im Bereich automatisierter Fehlerbehebung. TeamViewer ONE kann inzwischen KI-gestützte Skripte zur automatisierten Fehlerbehebung generieren, sodass bereits bekannte Probleme unmittelbar nach ihrer Erkennung automatisch behoben werden können. Gleichzeitig treiben die Forschungs- und Entwicklungsteams von TeamViewer die Umsetzung ihrer Agentic-AI-Roadmap mit hoher Geschwindigkeit voran, um Kunden eine führende Plattform für autonome IT-Prozesse zu bieten. Wegweisende Partnerschaft mit ServiceNow Die strategische Partnerschaft mit ServiceNow markiert einen wichtigen Meilenstein für TeamViewer. Im Rahmen der mehrjährigen Vereinbarung werden die marktführenden Lösungen von TeamViewer für Digital Employee Experience (DEX) und Remote Connectivity in die ServiceNow AI Platform integriert und weltweit als Erweiterung für ServiceNow-Kunden angeboten, unterstützt durch Implementierungs- und Vertriebspartner. Durch gemeinsame Investitionen in Entwicklung und Vermarktung autonomer End-to-End-IT-Lösungen erhält die Endpunkt-Technologie von TeamViewer Zugang zur globalen Kundenbasis von ServiceNow. Gleichzeitig schafft die Partnerschaft die Grundlage für zusätzliche Integrationen, neue Anwendungsfelder und weiteres Wachstum. Während ServiceNow Unternehmens-Workflows und Systeme orchestriert, sorgt TeamViewer direkt an den Endpunkten für Transparenz und Handlungsfähigkeit. Gemeinsam schließen beide Unternehmen die Lücke zwischen Erkennung und Behebung von Problemen und ermöglichen so autonome IT-Prozesse End-to-End. Führende Marktposition durch Analysten bestätigt TeamViewer DEX wurde erneut als Leader im Gartner Magic Quadrant for Digital Employee Experience Management Tools ausgezeichnet. Kurz darauf folgte die Einstufung als Leader im IDC MarketScape: Worldwide Digital Employee Experience 2026 Vendor Assessment - zwei bedeutende Anerkennungen führender Branchenanalysten innerhalb eines Monats. Im Juli positionierte PAC TeamViewer Frontline im 2026 PAC Innovation Radar: Digital Platforms for Connected Workers als einzige Best-in-Class-Lösung. Zudem stufte Frost & Sullivan die Lösung im Bericht Frost Radar: Augmented Connected Worker, AR-Centric Platforms, 2026 als Marktführer unter AR-zentrierten Plattformen ein. Darüber hinaus erhielt TeamViewer DEX Ende Mai die FedRAMP-Auszeichnung "In Process", unterstützt durch das U.S. Department of Veterans Affairs. Dies markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg in den US-amerikanischen öffentlichen Sektor sowie weitere regulierte Märkte. Finanz-Highlights Hohe Profitabilität im zweiten Quartal 2026 trotz vorübergehender Wachstumsdämpfer Das Umsatzwachstum im zweiten Quartal wurde durch erwartete und angekündigte Faktoren gebremst, die das Geschäft vorübergehend belasteten. Der Umsatz im ersten Halbjahr 2026 belief sich auf 365,9 € Mio. Auf Pro-forma-Basis entsprach dies einem Rückgang von 0,9 % cc ggü. VJ, während auf IFRS-Basis ein Wachstum von +4 % cc ggü. VJ verzeichnet wurde. Gleichzeitig blieb die Profitabilität mit einer bereinigten EBITDA-Marge von 43,2 % auf einem hohen Niveau. Dabei verbesserten sich die zugrunde liegenden operativen Frühindikatoren im Verlauf des Quartals kontinuierlich: die positive Entwicklung im DEX-Geschäft, die beschleunigte Einführung von TeamViewer ONE, das Wachstum des Enterprise ARR, eine starke Enterprise Net Revenue Retention (NRR) sowie eine Stabilisierung der Kundenabwanderung im SMB-Segment. Diese Faktoren führten zu einer sukzessiven Verbesserung des Wachstums im zweiten Quartal und stärken das Vertrauen in die erwartete Wachstumsbeschleunigung in der zweiten Jahreshälfte 2026. ARR- und Umsatzentwicklung
1 Die Vergleichszahlen und Wachstumsraten für Q2 2025 sind nicht pro forma.
In Q2 2026 blieb der ARR mit 736,8 Mio. EUR weitgehend stabil (-0,1 % cc ggü. VJ). Die Dynamik im Enterprise-Geschäft hat sich im zweiten Quartal weiter verstärkt. Der Enterprise-ARR wuchs um +8,3 % cc ggü. VJ. Wachstumstreiber waren insbesondere Neukundengewinne, vor allem in der Region Americas, eine intensivere Nutzung unserer Lösungen durch Bestandskunden sowie die weitere Stärkung unseres Go-to-Market-Modells. Getragen von der erfolgreichen Trendwende im DEX-Geschäft und der starken Nachfrage nach TeamViewer ONE legte der ARR im Enterprise-Segment (>200.000 € ARR) um +11 % cc ggü. VJ. zu. Die Enterprise-NRR (cc) verbesserte sich gegenüber dem Vorquartal um 1,4 Prozentpunkte auf 94 % (Q1 2026: 93 %; Q2 2025: 98 %[2]), was insbesondere auf eine stärkere Kundenbindung und die zunehmende Verbreitung von TeamViewer ONE zurückzuführen ist. Bereinigt um den Netto-Upsell von 10,7 Mio. EUR (QoQ: +0,2 Mio. EUR) aus dem SMB- in den Enterprise-Bereich lag die Enterprise-NRR (cc) bei 98 % (Q2 2025: 103 %2). Die Gesamtanzahl der Enterprise-Kunden stieg auf 5.311 zum Ende von Q2 2026. Der SMB-ARR sank um 3,6 % cc ggü. VJ auf 501,4 Mio. EUR, im Einklang mit den internen Erwartungen. Die strategische Kurskorrektur im SMB-Segment belastete kurzfristig vor allem kleinere Kunden: Der SMB-ARR < 1.500 EUR ging um 7,0 % cc ggü. VJ zurück. Größere SMB-Accounts verzeichneten dagegen weiterhin Wachstum; der SMB-ARR > 1.500 EUR blieb konstant mit -0,2 % cc ggü. VJ. Die Anzahl der SMB-Kunden belief sich zum Ende von Q2 2026 auf 607.000. In Q2 2026 sank der Umsatz um 1,4 % cc ggü. VJ2 auf 182,7 Mio. EUR (Q2 2025: 190,7 Mio. EUR). Wechselkursbewegungen belasteten den ausgewiesenen Umsatz im Quartal mit einem negativen Währungseffekt von 2,8 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr - hauptsächlich bedingt durch den US-Dollar. Der durchschnittliche EUR/USD-Wechselkurs in Q2 2026 betrug 1,16, verglichen mit 1,13 in Q2 2025. Der SMB-Umsatz sank um 3,2 % cc ggü. VJ2 auf 124,1 Mio. EUR (Q2 2025: 132,0 Mio. EUR). Der Enterprise-Umsatz stieg im Jahresvergleich2 (+2,8 % cc) und erreichte 58,6 Mio. EUR (Q2 2025: 58,7 Mio. EUR). In Q2 2026 erzielten EMEA und APAC ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr2 (währungsbereinigt). EMEA erzielte einen Anstieg von +1,0 % cc ggü. VJ2 und erreichte einen Umsatz von 100,4 Mio. EUR (Q2 2025: 99,8 Mio. EUR). Die Region APAC wuchs um +2,7 % cc ggü. VJ2 auf 17,6 Mio. EUR (Q2 2025: 18,2 Mio. EUR). Der Umsatz in der Region AMERICAS sank um 5,6 % cc ggü. VJ2 auf 64,7 Mio. EUR (Q2 2025: 72,7 Mio. EUR). Ursächlich hierfür waren bereits kommunizierte Abwanderungseffekte, die das DEX-Geschäft vorübergehend belasteten. Bereinigtes EBITDA In Q2 2026 belief sich das bereinigte EBITDA auf 78,9 Mio. EUR, was einem Rückgang von 6,0 % ggü. VJ2 entspricht (Q2 2025: 84,0 Mio. EUR). Die Entwicklung spiegelt vor allem niedrigere Umsätze sowie einen negativen Währungseffekt von 5,4 Prozentpunkten im Quartal wider. Die Auswirkungen wurden teilweise durch eine weiterhin konsequente Kostendisziplin aufgefangen. In Q2 2026 sanken die laufenden Gesamtkosten um 2,7 % ggü. VJ2 auf 103,8 Mio. EUR (Q2 2025: 106,7 Mio. EUR). Die bereinigte EBITDA-Marge blieb mit 43,2 % auf einem hohen Niveau und lag damit -1 pp ggü. VJ2 (Q2 2025: 44,1 %). Ohne die negativen Auswirkungen von Währungseffekten hätte die bereinigte EBITDA-Marge 44,4 % betragen. Die im Zusammenhang mit der 1E-Akquisition im EBITDA erfassten aufwandswirksamen Bereinigungen beliefen sich auf 0,8 Mio. EUR und erfassen laufende Systemintegrationen. Die Umsatzkosten (COGS) sanken um 2,0 % ggü. VJ2 auf 15,1 Mio. EUR (Q2 2025: 15,4 Mio. EUR), was auf geringere variable Kosten im Einklang mit der Umsatzentwicklung und niedrigere Implementierungskosten im Zusammenhang mit dem Frontline-Produkt zurückzuführen ist. Die Vertriebskosten stiegen um +5,4 % ggü. VJ[3] auf 32,0 Mio. EUR (Q2 2025: 30,4 Mio. EUR). Der Anstieg reflektiert Investitionen in die Neukundengewinnung und die nachhaltige Bindung von Bestandskunden. Der Anteil der Vertriebskosten am Umsatz betrug 18 %3 (Q2 2025: 16 %). Die Marketingkosten sanken um 28 % ggü. VJ3 auf 22,3 Mio. EUR (Q2 2025: 30,7 Mio. EUR), was insbesondere auf das hohe Investitionsniveau im Vorjahresquartal zurückzuführen ist. Wie bereits kommuniziert, wurden die Marketingaktivitäten gegenüber dem ersten Quartal 2026 wieder verstärkt, um Markenaufbau und Nachfragegenerierung gezielt zu unterstützen. Die Kosten für Forschung und Entwicklung (F&E) stiegen um +12 % ggü. VJ3 auf 24,0 Mio. EUR (Q2 2025: 21,4 Mio. EUR), was die anhaltenden Investitionen in Produktinnovationen, KI-Funktionen sowie den Ausbau der integrierten Plattform widerspiegelt. Die F&E-Kosten entsprachen 13 %3 des Umsatzes (Q2 2025: 11 %). Die allgemeinen Verwaltungskosten stiegen um 4,4 % ggü. VJ3 auf 9,7 Mio. EUR (Q2 2025: 9,3 Mio. EUR), was vor allem auf zeitliche Effekte zwischen den Quartalen zurückzuführen ist. Sonstige Aufwendungen beliefen sich auf 0,7 Mio. EUR (Q2 2025: Plus von 0,6 Mio. EUR). Ausschlaggebend hierfür waren insbesondere geringere positive Effekte aus Derivaten. Bereinigtes Konzernergebnis In Q2 2026 stieg das Konzernergebnis um +33 % ggü. VJ auf 30,1 Mio. EUR (Q2 2025: 22,6 Mio. EUR). Die gesamten Zinsaufwendungen beliefen sich in Q2 2026 auf 10,0 Mio. EUR, was einer Reduzierung von 0,5 Mio. EUR ggü. VJ entspricht und auf die niedrigere Nettoverschuldung zurückzuführen ist. Das bereinigte Konzernergebnis sank im Jahresvergleich3 um 4,2 % und lag bei 42,5 Mio. EUR (Q2 2025: 44,3 Mio. EUR). Der bereinigte Gewinn pro Aktie (unverwässert) nahm im Jahresvergleich3 um 4,7 % ab und lag bei 0,27 EUR (Q2 2025: 0,28 EUR). Finanzlage In Q2 2026 belief sich der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit auf 57,6 Mio. EUR, was einem Rückgang von -20 % ggü. VJ entspricht. Der Cashflow aus Investitionstätigkeiten betrug -5,5 Mio. EUR. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten belief sich auf -45,3 Mio. EUR und umfasst hauptsächlich Schuldenrückzahlungen in Höhe von 55 Mio. EUR, Erlöse aus neuen Kreditaufnahmen in Höhe von 25,0 Mio. EUR sowie damit verbundene Zinszahlungen in Höhe von 11,4 Mio. EUR. Die Zahlungsmittel und -äquivalente beliefen sich infolgedessen zum Ende von Q2 2026 auf 39,6 Mio. EUR. Bereinigt um die akquisitionsbezogenen Kosten für 1E belief sich der Levered Free Cash Flow (FCFE) in Q2 2026 auf 40,8 Mio. EUR, was einem Rückgang von 31 % ggü. VJ[4] entspricht. Diese Entwicklung ist auf einen schwächeren Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit vor Steuern (-21 % ggü. VJ) zurückzuführen, der durch ein geringeres Umsatzwachstum sowie weniger mehrjährige Verträge mit Vorauszahlungen belastet wurde. Dem standen geringere Ausgaben für Ertragsteuern und Leasingzahlungen teilweise entgegen. Die Nettoverschuldung belief sich zum Ende von Q2 2026 auf 832,8 Mio. EUR, was einer Verbesserung von 37,2 Mio. EUR gegenüber 870,0 Mio. EUR zum 31. März 2026 entspricht. Mit einem Netto-Verschuldungsgrad von 2,5x (Nettoverschuldung/bereinigtes Pro-forma-EBITDA LTM) liegt TeamViewer weiter auf Kurs, bis Ende 2026 das interne Ziel von rund 2,3x zu erreichen. Prognose für das Gesamtjahr erneut bestätigt TeamViewer bestätigt die Prognose für das Gesamtjahr 2026 und erwartet weiterhin eine Wachstumsbeschleunigung im Jahresverlauf, da temporär bremsende Umsatzeffekte abnehmen und die kommerzielle Dynamik rund um TeamViewer ONE und KI in der zweiten Jahreshälfte 2026 weiter zunimmt. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet TeamViewer:
2 Währungsbereinigtes Wachstum bei einem durchschnittlichen Wechselkurs von 1,13 USD pro EUR für das FY 2025. Während die Umsatzwachstumsprognose für das Geschäftsjahr 2026 währungsbereinigt ausgewiesen wird, wird erwartet, dass der tatsächlich ausgewiesene Umsatz durch Wechselkursschwankungen beeinflusst wird. Der erwartete gesamte Wechselkurseinfluss auf die Umsatzwachstumsprognose für das Geschäftsjahr 2026 in konstanten Währungen beträgt minus 2,4 Prozentpunkte und wird hauptsächlich durch den US-Dollar verursacht. Dies setzt sich aus den tatsächlichen Wechselkurseffekten des ersten Halbjahres 2026 sowie den erwarteten Auswirkungen für das zweite Halbjahr 2026 auf Basis der Stichtagskurse zum 30. Juni 2026, sowie den zeitversetzt wirksamen Wechselkurseffekten infolge des zentralisierten Rechnungsstellungsmodells von TeamViewer zusammen. TeamViewer wird in jeder Quartalsergebnispräsentation die erwarteten Auswirkungen der Währungsschwankungen auf das Umsatzwachstum darlegen. Zusätzlich wird TeamViewer die weiteren erwarteten Währungseffekte offenlegen, die aus der Auflösung historischer, abgegrenzter Umsätze entstehen, um eine systematische Über- bzw. Unterschätzung von Währungseffekten im berichteten Umsatz zu vermeiden. Das zentrale Rechnungsstellungsmodell des Unternehmens sowie die IFRS-Bilanzierung führen dazu, dass abgegrenzte Umsätze zum Rechnungsstellungszeitpunkt mit einem festen Wechselkurs bewertet werden - weshalb sich Währungseinflüsse ergeben, sobald diese historischen Abgrenzungen zu Umsatz werden.
### Webcast Oliver Steil (CEO), Michael Wilkens (CFO) und Mark Banfield (CRO) werden am 28. Juli 2026 um 9:00 Uhr MESZ in einer Telefonkonferenz für Analysten und Investoren über die Q2 2026-Ergebnisse sprechen. Der Audio-Webcast kann über https://www.webcast-eqs.com/login/teamviewer-2026-q2 verfolgt werden. Eine Aufzeichnung wird auf der Investor Relations Website unter https://ir.teamviewer.com/de/publikationen/finanzergebnisse verfügbar sein. Die begleitende Präsentation steht dort ebenfalls zum Download bereit. Über TeamViewer TeamViewer (XETRA: TMV) behebt IT-Probleme, bevor sie die Produktivität beeinträchtigen. In einer Welt, in der Künstliche Intelligenz die Zahl der Endgeräte, Anwendungen und digitalen Agenten rasant wachsen lässt, verschafft TeamViewer Unternehmen wieder die Kontrolle: Die Plattform erkennt in Echtzeit, wenn etwas nicht rund läuft, behebt viele Probleme eigenständig und holt die Expertise von IT-Teams ein, wenn menschliches Urteilsvermögen gefragt ist. Mit der Plattform TeamViewer ONE vereint das Unternehmen Endpoint Management, Digital Employee Experience (DEX) sowie agentenbasierten Remote Support und treibt so den Wandel hin zum Autonomous Endpoint Management (AEM) voran. Die Plattform baut auf einem einzigartigen Datenschatz auf: Millionen von Problemlösungen erfahrener IT-Experten, die mit KI erfasst und ausgewertet wurden. Auf dieser Grundlage kann sie Probleme selbstständig beheben - und lernt mit jedem gelösten Fall weiter dazu. Mehr als 600.000 Kunden, von mittelständischen Unternehmen bis zu den größten Konzernen der Welt, vertrauen auf TeamViewer, um ihre digitalen und physischen Betriebsabläufe zuverlässig am Laufen zu halten. Weitere Informationen finden Sie unter www.teamviewer.com. Kontakt Investor Relations Presse Bisera Grubesic Wichtiger Hinweis Bestimmte Aussagen in dieser Meldung können zukunftsgerichtete Aussagen sein. Diese Aussagen basieren auf Annahmen, die zu dem Zeitpunkt, an dem sie getroffen wurden, für angemessen erachtet werden, und unterliegen wesentlichen Risiken und Unsicherheiten, einschließlich derjenigen Risiken und Unsicherheiten, die in den Offenlegungen von TeamViewer beschrieben sind. Sie sollten sich nicht auf zukunftsgerichtete Aussagen als Vorhersagen von künftigen Ereignissen verlassen. TeamViewers tatsächliche Ergebnisse können von den in diesen Mitteilungen enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen aufgrund mehrerer Faktoren wesentlich und nachteilig abweichen, unter anderem aufgrund von Risiken aus makroökonomischen Entwicklungen, externem Betrug, mangelnder Innovationskraft, unangemessener Datensicherheit und Änderungen im Wettbewerbsniveau. Im Falle neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder anderweitiger Umstände ist das Unternehmen nicht verpflichtet, und beabsichtigt auch nicht, zukunftsgerichtete Aussagen öffentlich zu aktualisieren oder zu revidieren. Alle Zahlen in dieser Mitteilung sind ungeprüft. Prozentuale Veränderungen und Summen, die in Tabellen in diesem Dokument dargestellt werden, werden im Allgemeinen auf Basis ungerundeter Zahlen berechnet. Daher kann es vorkommen, dass sich die in den Tabellen angegebenen nicht genau zu den angegebenen Gesamtsummen addieren lassen und dass die prozentualen Veränderungen nicht die Veränderungen auf Basis gerundeter Zahlen widerspiegeln. Dieses Dokument enthält alternative Leistungsindikatoren (APM), die nicht nach IFRS definiert sind. Die APM (non-IFRS) sind zu den im IFRS-Konzernabschluss enthaltenen Kennzahlen überleitbar und sollten nicht isoliert, sondern nur als vervollständigende Information zur Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage betrachtet werden. TeamViewer ist der Auffassung, dass diese Kennzahlen ein tiefergehendes Verständnis über die Geschäftsentwicklung des Unternehmens vermitteln. TeamViewer hat jeden der folgenden APMs wie folgt definiert:
6M 2026 Ergebnisse auf einen Blick (Konzern, ungeprüft)
2 Das in dieser Tabelle ausgewiesene Bruttoergebnis vom Umsatz basiert auf wiederkehrenden Kosten und weicht daher vom in der GuV ausgewiesenen Bruttoergebnis vom Umsatz ab. 3 Im Berichtsjahr bereinigt um Effekte aus der 1E-Akquisition. Im Vorjahr bereinigt um Effekte aus der 1E-Akquisition und Rechtsstreitigkeiten. Konzern Gewinn- und Verlustrechnung (IFRS, ungeprüft)
Konzernbilanz Aktiva (IFRS, ungeprüft)
Konzernbilanz Passiva (IFRS, ungeprüft)
Konzern-Kapitalflussrechnung (IFRS, ungeprüft)
[1] Die Umsatzwachstumsrate ggü. VJ wird mit dem vergleichbaren Pro-forma-Umsatz von Q2 2025 in Höhe von 190,7 Mio. EUR verglichen. [2] Die Vergleichszahlen für Q2 2025 sind pro forma ausgewiesen. [3] Die Vergleichszahlen für Q2 2025 sind pro forma ausgewiesen. [4] Bereinigt um Effekte aus der 1E-Akquisition.
28.07.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
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