Berlin - Die IG-Metall-Vorsitzende Christiane Benner schließt für die kommende Tarifrunde im Herbst eine Nullrunde aus. "Viele Menschen in unseren Betrieben haben beim Lohn und bei der Arbeitszeit bereits Zugeständnisse gemacht", sagte sie dem "Handelsblatt". Zudem seien die Lebenshaltungskosten weiter gestiegen. Die Tarifrunde für die 3,8 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie beginnt im Oktober.
Die Arbeitgeber beklagen die desaströse Lage der Branche und den Verlust von 270.000 Jobs seit 2018. Benner betonte jedoch, dass es auch Bereiche mit erheblichem Wachstum gebe, wie etwa erneuerbare Energien, Rüstung und die Flugzeugindustrie. "Nicht überall regiert der Rotstift." Deswegen könne am Ende mehr Differenzierung nötig sein.
Die IG Metall werde die offizielle Lohnforderung bewusst erst nach der Sommerpause beziffern, um auf die aktuelle Lage reagieren zu können. "Wir werden das verantwortungsvoll machen", versprach die Gewerkschaftschefin. Man habe auch 2024 eine passgenaue, moderate Lösung gefunden. "Ich glaube an die Kraft unserer Tarifpartnerschaft, auch wenn sie im Moment sehr konfliktbeladen ist. Aber die Zeiten sind eben rau."
Die Arbeitgeber beklagen die desaströse Lage der Branche und den Verlust von 270.000 Jobs seit 2018. Benner betonte jedoch, dass es auch Bereiche mit erheblichem Wachstum gebe, wie etwa erneuerbare Energien, Rüstung und die Flugzeugindustrie. "Nicht überall regiert der Rotstift." Deswegen könne am Ende mehr Differenzierung nötig sein.
Die IG Metall werde die offizielle Lohnforderung bewusst erst nach der Sommerpause beziffern, um auf die aktuelle Lage reagieren zu können. "Wir werden das verantwortungsvoll machen", versprach die Gewerkschaftschefin. Man habe auch 2024 eine passgenaue, moderate Lösung gefunden. "Ich glaube an die Kraft unserer Tarifpartnerschaft, auch wenn sie im Moment sehr konfliktbeladen ist. Aber die Zeiten sind eben rau."
© 2026 dts Nachrichtenagentur
