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Small- & Micro Cap Investment
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China fördert 80% des weltweiten Wolframs. Welche Projekte könnten den Westen künftig versorgen?

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Über Jahrzehnte hinweg war Wolfram ein Nischenrohstoff, der außerhalb der Bergbauindustrie kaum Aufmerksamkeit erhielt. Das ändert sich derzeit rasant. Während geopolitische Spannungen die globalen Lieferketten neu ordnen und Regierungen Milliarden in Verteidigung, Infrastruktur und moderne Fertigung investieren, hat sich das Metall zu einem der strategisch wichtigsten Rohstoffe des Westens entwickelt. Der Grund dafür ist einfach: China dominiert den Markt und ist für rund 80% der weltweiten Wolframproduktion verantwortlich, während Nordamerika und Europa nur über begrenzte eigene Versorgungsquellen verfügen.

Dieses Ungleichgewicht wird für westliche Regierungen und Industriekonzerne zunehmend zu einem Problem. Wolfram ist unverzichtbar für panzerbrechende Munition, Komponenten der Luft- und Raumfahrt, Halbleiter sowie industrielle Schneidwerkzeuge. Anders als bei vielen anderen kritischen Rohstoffen gibt es in Hochleistungsanwendungen kaum praktikable Alternativen. Angesichts steigender Verteidigungsausgaben und der Bemühungen, die Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten zu verringern, stellen sich Investoren zunehmend die Frage, welche Projekte künftig dazu beitragen könnten, diese Versorgungslücke zu schließen.

Ein kritisches Metall rückt in den Mittelpunkt

Die jüngsten Entwicklungen haben die Verwundbarkeit der bestehenden Lieferketten deutlich gemacht. China hat in den vergangenen Jahren die Exportkontrollen für mehrere kritische Rohstoffe verschärft, während die Nachfrage aus der Rüstungs-, Luftfahrt- und Industriebranche weiter steigt. Marktteilnehmer berichten von deutlich höheren Preisen für Wolframkonzentrate und Recyclingmaterial - ein Zeichen dafür, dass das Angebot zunehmend unter Druck gerät.

Auch auf politischer Ebene gewinnt die strategische Bedeutung von Wolfram immer mehr an Gewicht. Sowohl in Nordamerika als auch in Europa wurden Initiativen gestartet, um den Zugang zu kritischen Rohstoffen aus heimischen Quellen zu sichern. Der europäische "Critical Raw Materials Act" und die Bemühungen der US-Regierung zum Aufbau strategischer Reserven verdeutlichen einen grundlegenden Wandel: Rohstoffe wie Wolfram werden nicht länger nur als industrielle Vorprodukte betrachtet, sondern als Vermögenswerte, die unmittelbar mit wirtschaftlicher Sicherheit und nationaler Verteidigung verbunden sind.

Von dieser Entwicklung haben bereits Unternehmen mit fortgeschrittenen Projekten profitiert. Almonty Industries (ISIN: CA0203981XXX) beispielsweise hat mit der Entwicklung der Sangdong-Mine in Südkorea erhebliches Investoreninteresse auf sich gezogen. Das Projekt soll zu einer der größten Wolframminen außerhalb Chinas werden. Doch neben etablierten Entwicklern richtet sich der Fokus des Marktes zunehmend auf Explorationsunternehmen, die in aussichtsreichen Regionen tätig sind.

Warum New Brunswick Aufmerksamkeit auf sich zieht

Eine Region, die verstärkt in den Mittelpunkt rückt, ist die kanadische Provinz New Brunswick. Im November 2025 erklärte Kanada das Sisson-Wolframprojekt zu einem seiner ersten "Nation-Building Projects" und unterstrich damit die strategische Bedeutung sicherer Lieferketten für kritische Rohstoffe. Kurz darauf intensivierte Makenita Resources Inc. (ISIN: CA5609251098) die Explorationsarbeiten auf seinem Sisson-West-Wolframprojekt, das direkt an die Sisson-Lagerstätte angrenzt.

Das Unternehmen hatte das Projekt Ende 2025 im Rahmen seiner breiteren Ausrichtung auf kritische Rohstoffe erworben. Bereits damals hob das Management die unmittelbare Nachbarschaft zur Sisson-Mine hervor und verwies auf den zunehmend angespannten globalen Wolframmarkt.

Die Attraktivität solcher Projekte beruht nicht allein auf steigenden Rohstoffpreisen, sondern auch auf ihrer geografischen Lage. Während Regierungen und Industrieunternehmen nach alternativen Bezugsquellen suchen, könnten Explorationsprojekte in politisch stabilen Regionen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig sollten Investoren berücksichtigen, dass die Nähe zu einer bestehenden Mine keine Garantie für wirtschaftlich rentable Mineralisierungen darstellt.

Explorationsarbeiten liefern ein mögliches Zielgebiet

Makenita Resources (ISIN: CA5609251098) begann im April 2026 mit den Arbeiten auf Sisson West und führte eine hubschraubergestützte aeromagnetische, radiometrische sowie elektromagnetische Untersuchung mit sehr niedrigen Frequenzen durch. Das Unternehmen bezeichnete diese Arbeiten als ersten Schritt zur Bewertung der knapp 9.845 Acres großen Liegenschaft, die direkt an die Sisson-Mine grenzt.

Vor Kurzem gab Makenita bekannt, dass die Luftdaten in Kombination mit historischen regionalen Informationen eine klar definierte magnetische Anomalie auf dem Projektgebiet identifiziert hätten. Nach Angaben des Unternehmens deuten die Modellierungen auf eine mögliche sekundäre Intrusion in der Tiefe entlang der westlichen Flanke des Howard-Peak-Granodiorits hin - ein geologisches Umfeld, das Ähnlichkeiten mit der benachbarten Sisson-Wolfram-Molybdän-Lagerstätte aufweist.

Das Management erklärte, dass nach der Auswertung der Untersuchungsergebnisse nun ein Bohrprogramm vorbereitet werde. Zudem betonte das Unternehmen seine vergleichsweise schlanke Kapitalstruktur mit etwas mehr als 35 Millionen ausstehenden Aktien sowie einen aktiven Explorationsplan für die zweite Jahreshälfte 2026.

Chancen und Risiken gehen Hand in Hand

Die Investmentthese für Unternehmen wie Makenita basiert letztlich auf zwei unterschiedlichen Faktoren. Der erste ist der übergeordnete Wolframmarkt, der weiterhin von steigenden Verteidigungsausgaben, geopolitischem Wettbewerb und Sorgen um die Versorgungssicherheit profitiert. Der zweite Faktor ist der Explorationserfolg - und dieser bleibt naturgemäß mit erheblichen Unsicherheiten verbunden.

Derzeit ist Makenita noch ein Explorationsunternehmen in einem frühen Stadium und kein künftiger Produzent. Die jüngsten geophysikalischen Untersuchungen haben zwar vielversprechende Zielgebiete identifiziert, doch erst Bohrungen werden zeigen, ob tatsächlich wirtschaftlich bedeutende Mineralisierungen vorhanden sind. Das Unternehmen weist selbst darauf hin, dass Funde auf benachbarten Grundstücken keine Rückschlüsse auf die eigenen Konzessionen zulassen.

Dennoch wird der übergeordnete Trend zunehmend deutlicher. Während westliche Regierungen versuchen, ihre Versorgung mit kritischen Rohstoffen zu sichern und die Abhängigkeit von China zu verringern, dürften Projekte in etablierten Wolframregionen verstärkt in den Fokus rücken.

Ob Makenitas Sisson-West-Projekt letztlich Teil dieser Entwicklung wird, bleibt offen. Die strategische Bedeutung von Wolfram dürfte jedoch auf absehbare Zeit kaum nachlassen.


Quellen:

https://www.autonocion.com/us/china-tungsten-us-metal/
https://www.makenitaresources.com/
https://almonty.com/

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Makenita Resources Inc.
Land: kanadisch
ISIN: CA5609251098
https://www.makenitaresources.com

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Enthaltene Werte: CA5609251098

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