Berlin - Die Bundesregierung will sich nicht in mögliche Pläne der Fifa einmischen, Anteile an künftigen Fußball-Weltmeisterschaften an Investoren zu verkaufen. Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer verwies in der Regierungspressekonferenz am Mittwoch auf die Autonomie des Sports und betonte, Entscheidungen über Organisation und Vermarktung internationaler Wettbewerbe lägen allein in der Verantwortung der Sportverbände.
Zugleich formulierte er für die Bundesregierung aber Erwartungen an die Fifa: Sport habe eine herausragende gesellschaftliche Bedeutung, sagte Meyer. Trotz wirtschaftlicher Interessen müsse sichergestellt bleiben, dass große Sportereignisse für die Fans zugänglich bleiben und eine gesellschaftliche sowie verbindende Wirkung erhalten. Entscheidend seien aus Sicht der Bundesregierung die Breitenwirkung, die Bezahlbarkeit und der Zugang zum Sport.
Zu möglichen Auswirkungen eines Investoreneinstiegs auf künftige deutsche WM-Bewerbungen oder steuerliche Fragen wollte sich die Bundesregierung nicht äußern.
Für die letzte WM in Deutschland hatte die Bundesregierung der Fifa erhebliche Steuerermäßigungen gewährt - doch wenn private Investoren unter den Veranstaltern sind, könnten sich hier nach Ansicht von Experten neue juristische Fragen auftun. Laut Medienberichten erwägt der DFB, für 2038 oder 2042 wieder eine deutsche WM-Bewerbung abzugeben.
Zugleich formulierte er für die Bundesregierung aber Erwartungen an die Fifa: Sport habe eine herausragende gesellschaftliche Bedeutung, sagte Meyer. Trotz wirtschaftlicher Interessen müsse sichergestellt bleiben, dass große Sportereignisse für die Fans zugänglich bleiben und eine gesellschaftliche sowie verbindende Wirkung erhalten. Entscheidend seien aus Sicht der Bundesregierung die Breitenwirkung, die Bezahlbarkeit und der Zugang zum Sport.
Zu möglichen Auswirkungen eines Investoreneinstiegs auf künftige deutsche WM-Bewerbungen oder steuerliche Fragen wollte sich die Bundesregierung nicht äußern.
Für die letzte WM in Deutschland hatte die Bundesregierung der Fifa erhebliche Steuerermäßigungen gewährt - doch wenn private Investoren unter den Veranstaltern sind, könnten sich hier nach Ansicht von Experten neue juristische Fragen auftun. Laut Medienberichten erwägt der DFB, für 2038 oder 2042 wieder eine deutsche WM-Bewerbung abzugeben.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
