DJ Aktien Schweiz schwächer - UBS legen nach Zahlen zu
DOW JONES--Der schweizerische Aktienmarkt hat zur Wochenmitte den Handel mit Abgaben beendet und damit die jüngste Aufwärtstendenz beendet. Teilnehmer sprachen von Zurückhaltung im Vorfeld der Beknntgabe des Zinsentscheids der US-Notenbank am Abend nach Handelsende. Zudem werden wichtige US-Technologiekonzerne nach der Schlussglocke in den USA ihre Zahlen bekannt geben. Unter anderem werden Meta Platforms, Microsoft und Qualcomm ihre Bücher öffnen. Dazu kamen erneute Gefechte zwischen den USA und dem Iran, was auch den Ölpreis nach dem jüngsten Rücksetzer wieder deutlich ansteigen ließ. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent verteuerte sich um 7,4 Prozent auf 90,32 Dollar. Daneben lieferte vor allem die Berichtssaison Impulse.
Der SMI verlor 0,6 Prozent auf 14.486 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 14 Kursverlierer und 6 -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 27,08 (zuvor: 21,95) Millionen Aktien.
Bei den Einzelwerten holten Logitech zwischenzeitliche Verluste wieder auf und beendeten den Handel unverändert. Das Technologieunternehmen hatte mitgeteilt, dass es aufgrund eines Vorfalls in der Produktionsstätte eines Halbleiter-Zulieferers die zukünftige Nachfrage möglicherweise nicht decken könne. Der Vorfall könnte den Nettoumsatz im dritten Quartal um bis zu 200 Millionen Dollar beeinträchtigen, teilte das Unternehmen mit. Der Vorfall sollte bis zum vierten Quartal behoben sein. Bereinigt um bestimmte Sondereffekte meldete Logitech für das zweite Quartal einen bereinigten Gewinn von 1,85 Dollar je Aktie. Von Factset befragte Analysten hatten 1,26 Dollar je Aktie erwartet. Der Nettoumsatz stieg von 1,15 Milliarden Dollar auf 1,23 Milliarden Dollar. Analysten hatten hier 1,2 Milliarden Dollar prognostiziert.
Dagegen ging es für die Aktien der UBS 0,9 Prozent nach oben. Von einem guten Ergebnis für das zweite Quartal sprachen die Analysten von Keefe, Bruyette & Woods. Eine starke Kundenaktivität habe zu guten Nettomittelzuflüssen in der Sparte Global Wealth Management geführt. Dies sei allerdings durch schwächere gebührenbasierte Zuflüsse und einen Rückgang der Beraterzahlen in den USA gedämpft worden. Die Investmentbank habe wie erwartet eine starke Leistung gezeigt. Auch der Aktienrückkauf im Volumen von 3 Milliarden US-Dollar bis zum zweiten Quartal des nächsten Jahres sei positiv.
Tagesverlierer im SMI waren Richemont mit einem Minus von 2,7 Prozent. Auch ABB gaben um 1,5 Prozent nach. Für die Index-Schwergewichte Novartis und Roche ging es um bis zu 1,7 Prozent nach unten. Dagegen stiegen Nestle um 0,4 Prozent.
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July 29, 2026 11:46 ET (15:46 GMT)
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