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Hoerner Bank: Portfoliomanagement: Kommentar zur aktuellen Entwicklung an den internationalen Finanzmärkten

Juli 2026 -

"Geopolitische Risiken treffen auf starke Fundamentaldaten"

Kapitalmärkte folgen selten dem offensichtlichsten Weg. Nach einem erfreulichen Börsenjahr 2025 starteten die internationalen Aktienmärkte mit einer grundsätzlich positiven Ausgangslage in das Jahr 2026. Insbesondere der europäische Aktienmarkt konnte bis Ende Februar kräftig zulegen. Die US-Aktienmärkte befanden sich zu Jahresbeginn zunächst in einer Schwächephase, welche vor allem auf die Neubewertung von Zinserwartungen und Gewinnmitnahmen bei hoch bewerteten KI- und Technologietiteln zurückzuführen war. Die Korrektur verstärkte sich mit der Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Geopolitische Risiken rückten schlagartig wieder in den Mittelpunkt und führten zu einer deutlichen Zunahme der Unsicherheit an den Finanzmärkten. Die erheblichen Einschränkungen des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus führten zeitweise zu deutlichen Verwerfungen an den Rohstoffmärkten. Insbesondere Energiepreise reagierten empfindlich, da rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels diese strategisch bedeutende Handelsroute passiert. Neben Rohöl verteuerten sich auch Erdgas sowie zahlreiche petrochemische Vorprodukte. In der Folge stiegen die Preise für Düngemittel und weiteren energieintensiven Rohstoffen deutlich an. Nachdem sich die Inflationsraten in den vergangenen Quartalen schrittweise normalisiert hatten, sorgten die steigenden Energiepreise erneut für einen spürbaren Inflationsimpuls. Die Sorge vor einer zweiten Inflationswelle rückte wieder stärker in den Fokus an den Kapitalmärkten und beeinflusste insbesondere die Erwartungen an die zukünftige Geldpolitik der Notenbanken.

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© 2026 Asset Standard
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

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